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121 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Miltenberg

21 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 13.736 Anlagen mit 234,1 MW Gesamtleistung

Rang 62 von 96
Zubau-Rang 51 von 96
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Der Landkreis Miltenberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 13.736 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 234,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 127.547 Einwohnern entspricht das 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Miltenberg liegt damit 21 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 62 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 34,7 MW neue Leistung hinzu – rund 15 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,84

kW
▲ +21 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

41,7

%

5.726 Speicher bei 13.736 Anlagen

Installiert

234,1 MW

Zubau 12 Mon.

34,7 MW

+15 %

Solaranlagen

13.736

Speicher

5.726

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Miltenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Miltenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Miltenberg setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▼ -68 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Miltenberg: 34.724 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
073145September 2025: 70 kW, Vorjahr 85 kWOktober 2025: 68 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 55 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 50 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 69 kWFebruar 2026: 41 kW, Vorjahr 63 kWMärz 2026: 118 kW, Vorjahr 94 kWApril 2026: 131 kW, Vorjahr 103 kWMai 2026: 113 kW, Vorjahr 113 kWJuni 2026: 112 kW, Vorjahr 130 kWJuli 2026: 145 kW, Vorjahr 119 kWAugust 2026: 110 kW, Vorjahr 128 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
07251kSeptember 2025: 1.046 kW, Vorjahr 1.115 kWOktober 2025: 576 kW, Vorjahr 1.450 kWNovember 2025: 963 kW, Vorjahr 1.323 kWDezember 2025: 853 kW, Vorjahr 1.333 kWJanuar 2026: 623 kW, Vorjahr 1.083 kWFebruar 2026: 557 kW, Vorjahr 1.122 kWMärz 2026: 566 kW, Vorjahr 720 kWApril 2026: 1.102 kW, Vorjahr 892 kWMai 2026: 922 kW, Vorjahr 923 kWJuni 2026: 951 kW, Vorjahr 926 kWJuli 2026: 940 kW, Vorjahr 1.290 kWAugust 2026: 646 kW, Vorjahr 773 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09372kSeptember 2025: 71 kW, Vorjahr 220 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 164 kWNovember 2025: 222 kW, Vorjahr 350 kWDezember 2025: 1.052 kW, Vorjahr 1.874 kWJanuar 2026: 195 kW, Vorjahr 1.707 kWFebruar 2026: 63 kW, Vorjahr 896 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 244 kWApril 2026: 198 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 289 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 178 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
010k20kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 1.999 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 19.999 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
737 1 MW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
771 9,7 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
17 1,9 MW -68 %
Freifläche
Freifläche
6 22 MW
Gesamt 1.539 34,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Miltenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Miltenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Miltenberg 1.160 Speicher mit zusammen 10,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
727
Kapazität
3,9 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
414
Kapazität
5,8 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-14 %
Anlagen
13
Kapazität
556 kWh
Ø/Anlage
42,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.160
Kapazität
10,2 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Miltenberg 1,84 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Miltenberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

5.726 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Miltenberg – eine Quote von 42 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Miltenberg gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,83 kW pro Kopf, verteilt auf 13.736 Anlagen mit 234,1 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Bayerns steht Miltenberg auf Platz 62 von 96. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Miltenberg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Miltenberg führt mit 31,6 MW

32 Gemeinden im Landkreis Miltenberg

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Miltenberg

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Miltenberg

6378563820638346383963840638436384963853638636386863897639066391163916639206392463925639276392863930639316393363934639366393763939978969790197903979049790697909

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Miltenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Miltenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 13.736 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 234,1 MW. Das entspricht 1,84 kW pro Einwohner.
5.726 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Miltenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-miltenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Miltenberg installiert?

Im Landkreis Miltenberg (Bayern) sind aktuell 234,1 MW Photovoltaik-Leistung in 13.736 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 62 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 127.547 Einwohner entspricht der Bestand 1,83 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Miltenberg im Vergleich da?

Mit 1,84 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Miltenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Miltenberg?

Im Landkreis Miltenberg sind 5.726 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 41,7 % bezogen auf die 13.736 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Miltenberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Miltenberg 34,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 15 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Miltenberg hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Miltenberg ist Miltenberg mit 31,6 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 32 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Miltenberg?

Miltenberg ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Miltenberg?

Im Landkreis Miltenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 6 neuen Anlagen und 22 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 771 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Miltenberg?

Im Landkreis Miltenberg wurden in den letzten 12 Monaten 737 Balkonkraftwerke registriert (1 MW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Miltenberg?

Im Landkreis Miltenberg wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (22 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Miltenberg?

Im Landkreis Miltenberg wurden in den letzten 12 Monaten 1.539 neue Solaranlagen mit insgesamt 34,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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