Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
115 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Miltenberg

Photovoltaik in Kirchzell

Nah am Bundesdurchschnitt

311 Anlagen mit 3,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kirchzell, Landkreis Miltenberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 3,9 MW, verteilt auf 311 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.218 Einwohner sind das 1,75 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kirchzell liegt damit 15 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchzell damit Platz 11 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,75

kW
▲ +15 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,4

%

138 Speicher bei 311 Anlagen

Installiert

3,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+6 %

Solaranlagen

311

Einwohner

2.218

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchzell?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchzell — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Kirchzell wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 40 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
13 175 kW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 37 215 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchzell zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchzell, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchzell 33 Speicher mit zusammen 224 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +36 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+23 %
Anlagen
24
Kapazität
114 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+36 %
Anlagen
9
Kapazität
110 kWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
33
Kapazität
224 kWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kirchzell im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchzell 1,75 kW
Ø Miltenberg 1,84 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kirchzell liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kirchzell auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Kirchzell zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 138 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Kirchzell liegt mit 311 Anlagen und 3,9 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Kirchzell belegt aktuell Platz 11 von 32 im Landkreis Miltenberg. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit betrachtet steht Kirchzell überdurchschnittlich da. Die 1,75 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Miltenberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Kirchzell vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Kirchzell?

63931

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchzell — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchzell gibt es laut solarzubau.de aktuell 311 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,9 MW. Das entspricht 1,75 kW pro Einwohner.
138 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchzell [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchzell/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchzell installiert?

In Kirchzell sind 3,9 MW PV-Leistung in 311 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 32 im Landkreis Miltenberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.218 Einwohner entspricht der Bestand 1,75 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchzell im Vergleich da?

Mit 1,75 kW pro Einwohner liegt Kirchzell über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Miltenberg belegt Kirchzell Platz 11 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchzell?

In Kirchzell sind 138 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchzell?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchzell 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 37 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchzell?

Kirchzell liegt im Landkreis Miltenberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Miltenberg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchzell?

In Kirchzell entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 13 neuen Anlagen und 175 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchzell?

In Kirchzell wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (40 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchzell?

In Kirchzell wurden in den letzten 12 Monaten 37 neue Solaranlagen mit insgesamt 215 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.