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127 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Miltenberg

Photovoltaik in Klingenberg a. Main

Solaranlagen
597 Anlagen
Installierte Leistung
12,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,98 kW pro Kopf

27 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 597 Anlagen mit 12,1 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Klingenberg a. Main?

Klingenberg a. Main, Landkreis Miltenberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 597 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 12,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 6.112 Einwohner sind das 1,98 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Klingenberg a. Main liegt damit 27 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Klingenberg a. Main damit Platz 9 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,98

kW
▲ +27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,2

%

246 Speicher bei 597 Anlagen

Installiert

12,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+6 %

Solaranlagen

597

Einwohner

6.112

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Klingenberg a. Main?

Segmentierter PV-Zubau in Klingenberg a. Main — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Klingenberg a. Main trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Klingenberg a. Main: 727 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612November 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04590November 2025: 55 kW, Vorjahr 66 kWDezember 2025: 65 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 31 kWFebruar 2026: 44 kW, Vorjahr 90 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 77 kWApril 2026: 48 kW, Vorjahr 44 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 63 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 25 kW, Vorjahr 50 kWAugust 2026: 26 kW, Vorjahr 30 kWSeptember 2026: 64 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2026: 62 kW, Vorjahr 7 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0165330November 2025: 0 kWDezember 2025: 90 kW, Vorjahr 330 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 220 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 100 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
36 50 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
39 486 kW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
2 190 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 78 727 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Klingenberg a. Main zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Klingenberg a. Main, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Klingenberg a. Main 57 Speicher mit zusammen 454 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +2 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
42
Kapazität
215 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
14
Kapazität
200 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
57
Kapazität
454 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Klingenberg a. Main im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Klingenberg a. Main 1,98 kW
Ø Miltenberg 1,86 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Klingenberg a. Main liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Klingenberg a. Main auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 246 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Klingenberg a. Main setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Klingenberg a. Main spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 597 Anlagen und 12,1 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Klingenberg a. Main belegt aktuell Platz 9 von 32 im Landkreis Miltenberg. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit betrachtet steht Klingenberg a. Main überdurchschnittlich da. Die 1,98 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Miltenberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Klingenberg a. Main: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

20,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

78 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Klingenberg a. Main ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 62 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,0 kWp. 188 Balkonkraftwerke sind registriert, 36 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 41 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

119 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Klingenberg a. Main baut langsamer aus als der Bund (43 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 78 Anlagen mit 0,7 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 36 % zurückgegangen.

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Welche Postleitzahl gehört zu Klingenberg a. Main?

63911

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Klingenberg a. Main — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Klingenberg a. Main gibt es laut solarzubau.de aktuell 597 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,1 MW. Das entspricht 1,98 kW pro Einwohner.
246 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Klingenberg a. Main [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-klingenberg-a-main/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Klingenberg a. Main installiert?

In Klingenberg a. Main sind 12,1 MW PV-Leistung in 597 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 32 im Landkreis Miltenberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.112 Einwohner entspricht der Bestand 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Klingenberg a. Main im Vergleich da?

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Klingenberg a. Main über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Miltenberg belegt Klingenberg a. Main Platz 9 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Klingenberg a. Main?

In Klingenberg a. Main sind 246 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Klingenberg a. Main liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Klingenberg a. Main?

In den letzten 12 Monaten wurden in Klingenberg a. Main 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 78 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 119 Watt in zwölf Monaten, rund 43 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Klingenberg a. Main üblich?

Eine typische Dachanlage in Klingenberg a. Main hat 11,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 372 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 62 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Klingenberg a. Main stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 36 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 188 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Klingenberg a. Main?

Klingenberg a. Main liegt im Landkreis Miltenberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Miltenberg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Klingenberg a. Main?

In Klingenberg a. Main entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 39 neuen Anlagen und 486 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Klingenberg a. Main?

In Klingenberg a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 36 Balkonkraftwerke registriert (50 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Klingenberg a. Main?

In Klingenberg a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 78 neue Solaranlagen mit insgesamt 727 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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