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87 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Miltenberg

Photovoltaik in Amorbach

Solaranlagen
376 Anlagen
Installierte Leistung
5,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,35 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

376 Anlagen mit 5,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Amorbach?

Amorbach, Landkreis Miltenberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 376 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.907 Einwohnern entspricht das 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Amorbach liegt damit 13 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 19 von 32 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,35

kW
▼ -13 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,9

%

150 Speicher bei 376 Anlagen

Installiert

5,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+4 %

Solaranlagen

376

Einwohner

3.907

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Amorbach?

Segmentierter PV-Zubau in Amorbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Amorbach trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 35 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 189 kW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 40 236 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Amorbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Amorbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Amorbach 28 Speicher mit zusammen 220 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
19
Kapazität
99 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-34 %
Anlagen
8
Kapazität
106 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
28
Kapazität
220 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Amorbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Amorbach 1,35 kW
Ø Miltenberg 1,86 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Amorbach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Amorbach auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Amorbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Amorbach liegt mit 376 Anlagen und 5,3 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Platz 19 von 32 im Landkreis Miltenberg: Amorbach liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Miltenberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Amorbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

40 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

40 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Amorbach vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 64 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,8 kWp. Mit 112 Steckersolargeräten (22 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Amorbach angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 40 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Amorbach verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Amorbach derzeit kaum statt: 40 neue Anlagen mit 0,2 MW in zwölf Monaten, 60 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 56 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Amorbach?

63916

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Amorbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Amorbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 376 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,3 MW. Das entspricht 1,35 kW pro Einwohner.
150 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Amorbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-amorbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Amorbach installiert?

In Amorbach sind 5,3 MW PV-Leistung in 376 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 32 im Landkreis Miltenberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.907 Einwohner entspricht der Bestand 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Amorbach im Vergleich da?

Mit 1,35 kW pro Einwohner liegt Amorbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Miltenberg belegt Amorbach Platz 19 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Amorbach?

In Amorbach sind 150 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Amorbach liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Amorbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Amorbach 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 40 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 60 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Amorbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Amorbach hat 11,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 241 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 64 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Amorbach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 112 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Amorbach?

Amorbach liegt im Landkreis Miltenberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Miltenberg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Amorbach?

In Amorbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 17 neuen Anlagen und 189 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 22 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Amorbach?

In Amorbach wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (35 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Amorbach?

In Amorbach wurden in den letzten 12 Monaten 40 neue Solaranlagen mit insgesamt 236 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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