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75 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Miltenberg

Photovoltaik in Erlenbach a. Main

25 % unter Bundesdurchschnitt

814 Anlagen mit 11,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Erlenbach a. Main, Landkreis Miltenberg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 814 Solaranlagen und 11,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 9.717 Einwohner sind das 1,15 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Erlenbach a. Main liegt damit 25 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Erlenbach a. Main damit Platz 26 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 50 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,15

kW
▼ -25 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,9

%

406 Speicher bei 814 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+7 %

Solaranlagen

814

Einwohner

9.717

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Erlenbach a. Main?

Segmentierter PV-Zubau in Erlenbach a. Main — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Erlenbach a. Main trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -13 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Erlenbach a. Main: 829 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 5 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
074147September 2025: 134 kW, Vorjahr 61 kWOktober 2025: 94 kW, Vorjahr 147 kWNovember 2025: 106 kW, Vorjahr 42 kWDezember 2025: 87 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 13 kW, Vorjahr 70 kWFebruar 2026: 63 kW, Vorjahr 142 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 87 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 115 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 104 kWJuli 2026: 66 kW, Vorjahr 46 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04283September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 63 kW -13 %
Heimsegment
2–30 kWp
66 766 kW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 109 829 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Erlenbach a. Main zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Erlenbach a. Main, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Erlenbach a. Main 93 Speicher mit zusammen 748 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
62
Kapazität
335 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
31
Kapazität
413 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
93
Kapazität
748 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Erlenbach a. Main im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Erlenbach a. Main 1,15 kW
Ø Miltenberg 1,84 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Erlenbach a. Main hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Erlenbach a. Main auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört Erlenbach a. Main zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 406 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Erlenbach a. Main stehen bislang 814 Solaranlagen mit insgesamt 11,1 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Erlenbach a. Main belegt aktuell Platz 26 von 32 im Landkreis Miltenberg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Erlenbach a. Main mit 1,15 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Miltenberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Erlenbach a. Main?

63906

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Erlenbach a. Main — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Erlenbach a. Main gibt es laut solarzubau.de aktuell 814 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 1,15 kW pro Einwohner.
406 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Erlenbach a. Main [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-erlenbach-a-main/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Erlenbach a. Main installiert?

In Erlenbach a. Main sind 11,1 MW PV-Leistung in 814 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 26 von 32 im Landkreis Miltenberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.717 Einwohner entspricht der Bestand 1,15 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Erlenbach a. Main im Vergleich da?

Mit 1,15 kW pro Einwohner liegt Erlenbach a. Main unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Miltenberg belegt Erlenbach a. Main Platz 26 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Erlenbach a. Main?

In Erlenbach a. Main sind 406 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Erlenbach a. Main?

In den letzten 12 Monaten wurden in Erlenbach a. Main 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 109 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Erlenbach a. Main?

Erlenbach a. Main liegt im Landkreis Miltenberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Miltenberg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Erlenbach a. Main?

In Erlenbach a. Main entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 66 neuen Anlagen und 766 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 43 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Erlenbach a. Main?

In Erlenbach a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (63 kW). Das sind -13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Erlenbach a. Main?

In Erlenbach a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 109 neue Solaranlagen mit insgesamt 829 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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