Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
25 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Heidelberg

75 % unter Bundesdurchschnitt

5.146 Anlagen mit 58,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 43 von 44
Zubau-Rang 43 von 44
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Heidelberg in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 5.146 Solaranlagen und 58,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 155.756 Einwohner sind das 0,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Heidelberg liegt damit 75 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 44 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Heidelberg damit Platz 43 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 5,7 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,38

kW
▼ -75 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

33,2

%

1.707 Speicher bei 5.146 Anlagen

Installiert

58,5 MW

Zubau 12 Mon.

5,7 MW

+10 %

Solaranlagen

5.146

Speicher

1.707

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heidelberg?

Segmentierter PV-Zubau in Heidelberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heidelberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-20 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -20 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbe▼ -58 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heidelberg: 5.736 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02549September 2025: 39 kW, Vorjahr 49 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 21 kWJanuar 2026: 11 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 23 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 42 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 31 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 39 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 43 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0253505September 2025: 343 kW, Vorjahr 264 kWOktober 2025: 363 kW, Vorjahr 411 kWNovember 2025: 284 kW, Vorjahr 386 kWDezember 2025: 182 kW, Vorjahr 400 kWJanuar 2026: 282 kW, Vorjahr 250 kWFebruar 2026: 83 kW, Vorjahr 467 kWMärz 2026: 306 kW, Vorjahr 161 kWApril 2026: 210 kW, Vorjahr 505 kWMai 2026: 298 kW, Vorjahr 232 kWJuni 2026: 277 kW, Vorjahr 446 kWJuli 2026: 341 kW, Vorjahr 345 kWAugust 2026: 143 kW, Vorjahr 249 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09782kSeptember 2025: 200 kW, Vorjahr 202 kWOktober 2025: 200 kW, Vorjahr 1.454 kWNovember 2025: 170 kW, Vorjahr 169 kWDezember 2025: 285 kW, Vorjahr 177 kWJanuar 2026: 401 kW, Vorjahr 474 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 162 kWMärz 2026: 461 kW, Vorjahr 100 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 180 kWMai 2026: 184 kW, Vorjahr 1.956 kWJuni 2026: 234 kW, Vorjahr 310 kWJuli 2026: 57 kW, Vorjahr 233 kWAugust 2026: 93 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
048September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
270 323 kW -20 %
Heimsegment
2–30 kWp
283 3,1 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
19 2,3 MW -58 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 576 5,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heidelberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heidelberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heidelberg 419 Speicher mit zusammen 3,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
284
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
130
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
179 kWh
Ø/Anlage
59,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
419
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

75 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Heidelberg 0,38 kW
Ø Baden-Württemberg 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heidelberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 33 % aller Solaranlagen in Heidelberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Heidelberg stehen bislang 5.146 Solaranlagen mit insgesamt 58,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 43 von 44 in Baden-Württemberg: Heidelberg liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Heidelberg

69115691176911869120691216912369124691266915169207

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heidelberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heidelberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 5.146 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 58,5 MW. Das entspricht 0,38 kW pro Einwohner.
1.707 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heidelberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-heidelberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Heidelberg installiert?

In der kreisfreien Stadt Heidelberg (Baden-Württemberg) sind aktuell 58,5 MW Photovoltaik-Leistung in 5.146 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 43 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 155.756 Einwohner entspricht der Bestand 0,38 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Heidelberg im Vergleich da?

Mit 0,38 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Heidelberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Heidelberg?

In der kreisfreien Stadt Heidelberg sind 1.707 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 33,2 % bezogen auf die 5.146 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Heidelberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Heidelberg 5,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Heidelberg?

Heidelberg ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Heidelberg?

In der kreisfreien Stadt Heidelberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 283 neuen Anlagen und 3,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 19 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Heidelberg?

In der kreisfreien Stadt Heidelberg wurden in den letzten 12 Monaten 270 Balkonkraftwerke registriert (323 kW). Das sind -20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Heidelberg?

In der kreisfreien Stadt Heidelberg wurden in den letzten 12 Monaten 576 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.