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22 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr

78 % unter Bundesdurchschnitt

6.118 Anlagen mit 57,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 43 von 53
Zubau-Rang 47 von 53
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Die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 6.118 Solaranlagen und 57,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 173.050 Einwohner sind das 0,33 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr liegt damit 78 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr damit Platz 43 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 9,4 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,33

kW
▼ -78 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

52,3

%

3.200 Speicher bei 6.118 Anlagen

Installiert

57,2 MW

Zubau 12 Mon.

9,4 MW

+17 %

Solaranlagen

6.118

Speicher

3.200

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mülheim an der Ruhr?

Segmentierter PV-Zubau in Mülheim an der Ruhr — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Mülheim an der Ruhr setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (0 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -2 %
  • Gewerbe▼ -34 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mülheim an der Ruhr: 9.437 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
065129September 2025: 74 kW, Vorjahr 64 kWOktober 2025: 41 kW, Vorjahr 56 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 24 kWDezember 2025: 31 kW, Vorjahr 21 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 26 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 84 kW, Vorjahr 86 kWApril 2026: 96 kW, Vorjahr 91 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 76 kW, Vorjahr 102 kWJuli 2026: 129 kW, Vorjahr 94 kWAugust 2026: 78 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0377754September 2025: 439 kW, Vorjahr 386 kWOktober 2025: 411 kW, Vorjahr 373 kWNovember 2025: 422 kW, Vorjahr 754 kWDezember 2025: 367 kW, Vorjahr 475 kWJanuar 2026: 373 kW, Vorjahr 629 kWFebruar 2026: 528 kW, Vorjahr 346 kWMärz 2026: 571 kW, Vorjahr 337 kWApril 2026: 458 kW, Vorjahr 436 kWMai 2026: 592 kW, Vorjahr 661 kWJuni 2026: 509 kW, Vorjahr 437 kWJuli 2026: 694 kW, Vorjahr 587 kWAugust 2026: 279 kW, Vorjahr 361 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09662kSeptember 2025: 402 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 66 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 473 kWDezember 2025: 71 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.108 kWFebruar 2026: 364 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 47 kW, Vorjahr 1.509 kWMai 2026: 1.932 kW, Vorjahr 951 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 142 kW, Vorjahr 358 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01019September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 19 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 4 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
580 810 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
515 5,6 MW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
8 3 MW -34 %
Freifläche
Freifläche
1 4 kW
Gesamt 1.110 9,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mülheim an der Ruhr zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mülheim an der Ruhr, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mülheim an der Ruhr 815 Speicher mit zusammen 6,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
548
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
259
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-64 %
Anlagen
2
Kapazität
103 kWh
Ø/Anlage
51,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
815
Kapazität
6,2 MWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

78 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Mülheim an der Ruhr 0,33 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mülheim an der Ruhr hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

3.200 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Mülheim an der Ruhr – eine Quote von 52 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 0,33 kW pro Kopf liegt Mülheim an der Ruhr noch unter dem Bundesschnitt. 6.118 Anlagen und 57,2 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Nordrhein-Westfalens steht Mülheim an der Ruhr auf Platz 43 von 53. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,33 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr

4088545468454704547245473454754547645478454794548146049

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mülheim an der Ruhr — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mülheim an der Ruhr gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.118 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 57,2 MW. Das entspricht 0,33 kW pro Einwohner.
3.200 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mülheim an der Ruhr [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-muelheim-an-der-ruhr/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr installiert?

In der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 57,2 MW Photovoltaik-Leistung in 6.118 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 43 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 173.050 Einwohner entspricht der Bestand 0,33 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr im Vergleich da?

Mit 0,33 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr?

In der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr sind 3.200 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 52,3 % bezogen auf die 6.118 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr 9,4 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 17 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Mülheim an der Ruhr?

Mülheim an der Ruhr ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr?

In der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 515 neuen Anlagen und 5,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr?

In der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr wurden in den letzten 12 Monaten 580 Balkonkraftwerke registriert (810 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr?

In der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr?

In der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr wurden in den letzten 12 Monaten 1.110 neue Solaranlagen mit insgesamt 9,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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