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65 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Hessen

Photovoltaik im Landkreis Gießen

35 % unter Bundesdurchschnitt

18.142 Anlagen mit 264,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 14 von 26
Zubau-Rang 14 von 26
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Der Landkreis Gießen in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 18.142 Solaranlagen und 264,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 268.418 Einwohnern entspricht das 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Gießen liegt damit 35 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 26 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 25,2 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,99

kW
▼ -35 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

41,7

%

7.568 Speicher bei 18.142 Anlagen

Installiert

264,5 MW

Zubau 12 Mon.

25,2 MW

+10 %

Solaranlagen

18.142

Speicher

7.568

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gießen?

Segmentierter PV-Zubau in Gießen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Gießen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbe▲ +14 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gießen: 25.225 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0135269September 2025: 123 kW, Vorjahr 117 kWOktober 2025: 84 kW, Vorjahr 83 kWNovember 2025: 78 kW, Vorjahr 59 kWDezember 2025: 57 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 57 kWFebruar 2026: 53 kW, Vorjahr 70 kWMärz 2026: 158 kW, Vorjahr 150 kWApril 2026: 207 kW, Vorjahr 147 kWMai 2026: 269 kW, Vorjahr 180 kWJuni 2026: 169 kW, Vorjahr 217 kWJuli 2026: 208 kW, Vorjahr 183 kWAugust 2026: 133 kW, Vorjahr 199 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
01k2kSeptember 2025: 1.695 kW, Vorjahr 1.781 kWOktober 2025: 1.387 kW, Vorjahr 2.146 kWNovember 2025: 1.120 kW, Vorjahr 1.836 kWDezember 2025: 1.083 kW, Vorjahr 1.617 kWJanuar 2026: 1.157 kW, Vorjahr 1.848 kWFebruar 2026: 870 kW, Vorjahr 1.120 kWMärz 2026: 1.042 kW, Vorjahr 1.522 kWApril 2026: 1.182 kW, Vorjahr 1.292 kWMai 2026: 960 kW, Vorjahr 1.147 kWJuni 2026: 1.347 kW, Vorjahr 1.499 kWJuli 2026: 1.236 kW, Vorjahr 2.171 kWAugust 2026: 671 kW, Vorjahr 1.376 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03k5kSeptember 2025: 651 kW, Vorjahr 1.505 kWOktober 2025: 5.072 kW, Vorjahr 244 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 758 kWDezember 2025: 1.031 kW, Vorjahr 893 kWJanuar 2026: 947 kW, Vorjahr 1.092 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.115 kWMärz 2026: 160 kW, Vorjahr 834 kWApril 2026: 451 kW, Vorjahr 177 kWMai 2026: 344 kW, Vorjahr 427 kWJuni 2026: 308 kW, Vorjahr 103 kWJuli 2026: 366 kW, Vorjahr 779 kWAugust 2026: 49 kW, Vorjahr 311 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0427853September 2025: 470 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 15 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 853 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 8 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.151 1,6 MW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.081 13,8 MW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
44 9,4 MW +14 %
Freifläche
Freifläche
2 478 kW
Gesamt 2.293 25,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gießen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gießen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gießen 1.686 Speicher mit zusammen 14,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
1.090
Kapazität
5,5 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
570
Kapazität
7,7 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-53 %
Anlagen
15
Kapazität
871 kWh
Ø/Anlage
58,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.686
Kapazität
14,2 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

35 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Gießen 0,99 kW
Ø Hessen 0,96 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gießen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

7.568 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Gießen – eine Quote von 42 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Gießen stehen bislang 18.142 Solaranlagen mit insgesamt 264,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 14 von 26 in Hessen: Gießen liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gießen führt mit 57,6 MW

18 Gemeinden im Landkreis Gießen

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Gießen

Wie schneidet Hessen insgesamt ab?

Vergleiche alle 26 Landkreise und Städte in Hessen im vollständigen Ranking.

Hessen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Gießen

3530535321353903539235394353963539835410354153541835423354283543535440354443544735452354573546035463354663546963679

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Gießen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Gießen gibt es laut solarzubau.de aktuell 18.142 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 264,5 MW. Das entspricht 0,99 kW pro Einwohner.
7.568 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gießen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-giessen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Gießen installiert?

Im Landkreis Gießen (Hessen) sind aktuell 264,5 MW Photovoltaik-Leistung in 18.142 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 14 von 26 in Hessen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 268.418 Einwohner entspricht der Bestand 0,98 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Gießen im Vergleich da?

Mit 0,99 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Gießen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Gießen?

Im Landkreis Gießen sind 7.568 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 41,7 % bezogen auf die 18.142 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Gießen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Gießen 25,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Gießen hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Gießen ist Gießen mit 57,6 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 18 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Gießen?

Gießen ist ein Landkreis im Bundesland Hessen. Hessen hat insgesamt 26 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Gießen?

Im Landkreis Gießen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.081 neuen Anlagen und 13,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 44 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Gießen?

Im Landkreis Gießen wurden in den letzten 12 Monaten 1.151 Balkonkraftwerke registriert (1,6 MW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Gießen?

Im Landkreis Gießen wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (478 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Gießen?

Im Landkreis Gießen wurden in den letzten 12 Monaten 2.293 neue Solaranlagen mit insgesamt 25,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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