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118 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Gießen

Photovoltaik in Fernwald

Nah am Bundesdurchschnitt

599 Anlagen mit 12,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Fernwald, Landkreis Gießen in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 599 Solaranlagen und 12,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 7.109 Einwohnern entspricht das 1,79 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Fernwald liegt damit 18 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 18 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 21 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,79

kW
▲ +18 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,6

%

237 Speicher bei 599 Anlagen

Installiert

12,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+7 %

Solaranlagen

599

Einwohner

7.109

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fernwald?

Segmentierter PV-Zubau in Fernwald — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Fernwald wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-29 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fernwald: 893 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 1 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
063125September 2025: 29 kW, Vorjahr 80 kWOktober 2025: 63 kW, Vorjahr 28 kWNovember 2025: 22 kW, Vorjahr 71 kWDezember 2025: 43 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 78 kWApril 2026: 48 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 82 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 79 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 84 kW, Vorjahr 125 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0139278September 2025: 0 kW, Vorjahr 253 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 51 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 278 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 42 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 39 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 533 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
2 321 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 79 893 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fernwald zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fernwald, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fernwald 54 Speicher mit zusammen 486 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+21 %
Anlagen
35
Kapazität
217 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-45 %
Anlagen
18
Kapazität
224 kWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
46 kWh
Ø/Anlage
46 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
54
Kapazität
486 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fernwald im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fernwald 1,79 kW
Ø Gießen 0,99 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fernwald liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fernwald auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Fernwald laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

599 Solaranlagen erzeugen in Fernwald eine Gesamtleistung von 12,7 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Fernwald führt das Feld im Landkreis Gießen deutlich an: Platz 2 von 18, 88 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Fernwald nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Gießen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Fernwald?

35463

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fernwald — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fernwald gibt es laut solarzubau.de aktuell 599 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,7 MW. Das entspricht 1,79 kW pro Einwohner.
237 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fernwald [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fernwald/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fernwald installiert?

In Fernwald sind 12,7 MW PV-Leistung in 599 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 18 im Landkreis Gießen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.109 Einwohner entspricht der Bestand 1,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fernwald im Vergleich da?

Mit 1,79 kW pro Einwohner liegt Fernwald über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gießen belegt Fernwald Platz 2 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fernwald?

In Fernwald sind 237 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fernwald?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fernwald 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 79 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fernwald?

Fernwald liegt im Landkreis Gießen im Bundesland Hessen. Im Landkreis Gießen gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fernwald?

In Fernwald entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 533 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fernwald?

In Fernwald wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fernwald?

In Fernwald wurden in den letzten 12 Monaten 79 neue Solaranlagen mit insgesamt 893 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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