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71 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Gießen

Photovoltaik in Linden

29 % unter Bundesdurchschnitt

876 Anlagen mit 14,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Linden, Landkreis Gießen in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,3 MW, verteilt auf 876 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 13.308 Einwohner sind das 1,08 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Linden liegt damit 29 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 18 Regionen in diesem Umfeld belegt Linden damit Platz 9 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,08

kW
▼ -29 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,2

%

396 Speicher bei 876 Anlagen

Installiert

14,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+5 %

Solaranlagen

876

Einwohner

13.308

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Linden?

Segmentierter PV-Zubau in Linden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Linden setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-16 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -16 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Linden: 753 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 14 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0107214September 2025: 56 kW, Vorjahr 139 kWOktober 2025: 132 kW, Vorjahr 214 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 25 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 94 kW, Vorjahr 67 kWFebruar 2026: 66 kW, Vorjahr 53 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 82 kWApril 2026: 93 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 67 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 47 kW, Vorjahr 78 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 129 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100200September 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 200 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
024September 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
55 69 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 683 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 110 753 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Linden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Linden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Linden 72 Speicher mit zusammen 647 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-31 %
Anlagen
44
Kapazität
247 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-39 %
Anlagen
26
Kapazität
379 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
72
Kapazität
647 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Linden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Linden 1,08 kW
Ø Gießen 0,99 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Linden hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Linden auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Linden zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 396 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 876 Solaranlagen in Linden eine Leistung von 14,3 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 9 von 18: Linden liegt im Landkreis Gießen spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Linden mit 1,08 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Gießen

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Welche Postleitzahl gehört zu Linden?

35440

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Linden — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Linden gibt es laut solarzubau.de aktuell 876 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,3 MW. Das entspricht 1,08 kW pro Einwohner.
396 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Linden [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-linden-he/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Linden installiert?

In Linden sind 14,3 MW PV-Leistung in 876 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 18 im Landkreis Gießen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.308 Einwohner entspricht der Bestand 1,08 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Linden im Vergleich da?

Mit 1,08 kW pro Einwohner liegt Linden unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gießen belegt Linden Platz 9 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Linden?

In Linden sind 396 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Linden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Linden 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 110 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Linden?

Linden liegt im Landkreis Gießen im Bundesland Hessen. Im Landkreis Gießen gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Linden?

In Linden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 55 neuen Anlagen und 683 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 55 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Linden?

In Linden wurden in den letzten 12 Monaten 55 Balkonkraftwerke registriert (69 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Linden?

In Linden wurden in den letzten 12 Monaten 110 neue Solaranlagen mit insgesamt 753 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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