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167 % vom Ø
Wachstumsregion
↑ Aufsteiger

Landkreis in Rheinland-Pfalz

Photovoltaik im Landkreis Donnersbergkreis

67 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 30 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Rang 4 von 36
Zubau-Rang 4 von 36
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Der Landkreis Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 189,4 MW, verteilt auf 8.743 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 74.783 Einwohnern entspricht das 2,53 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Donnersbergkreis liegt damit 67 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 36 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 56,2 MW neue Leistung hinzu – rund 30 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,53

kW
▲ +67 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

40,4

%

3.532 Speicher bei 8.743 Anlagen

Installiert

189,4 MW

Zubau 12 Mon.

56,2 MW

+30 %

Solaranlagen

8.743

Speicher

3.532

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Donnersbergkreis?

Segmentierter PV-Zubau in Donnersbergkreis — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Donnersbergkreis verschiebt sich: Freifläche legt um 434 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+434 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▼ -69 %
  • Freifläche▲ +434 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Donnersbergkreis: 56.184 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
053105September 2025: 54 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 52 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 23 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 36 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 85 kW, Vorjahr 71 kWApril 2026: 105 kW, Vorjahr 55 kWMai 2026: 96 kW, Vorjahr 86 kWJuni 2026: 72 kW, Vorjahr 90 kWJuli 2026: 87 kW, Vorjahr 82 kWAugust 2026: 74 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0393786September 2025: 547 kW, Vorjahr 698 kWOktober 2025: 552 kW, Vorjahr 786 kWNovember 2025: 457 kW, Vorjahr 768 kWDezember 2025: 510 kW, Vorjahr 779 kWJanuar 2026: 510 kW, Vorjahr 656 kWFebruar 2026: 361 kW, Vorjahr 592 kWMärz 2026: 519 kW, Vorjahr 583 kWApril 2026: 547 kW, Vorjahr 485 kWMai 2026: 457 kW, Vorjahr 433 kWJuni 2026: 633 kW, Vorjahr 461 kWJuli 2026: 709 kW, Vorjahr 612 kWAugust 2026: 248 kW, Vorjahr 596 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0327653September 2025: 158 kWOktober 2025: 135 kW, Vorjahr 163 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 173 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 195 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 199 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 54 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 653 kWAugust 2026: 60 kW, Vorjahr 209 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
016k33kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 995 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 7.167 kWDezember 2025: 32.501 kWJanuar 2026: 23 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 995 kW, Vorjahr 997 kWMai 2026: 15.347 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 9 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
487 696 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
479 6,1 MW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
7 506 kW -69 %
Freifläche
Freifläche
8 48,9 MW +434 %
Gesamt 989 56,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Donnersbergkreis zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Donnersbergkreis, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Donnersbergkreis 733 Speicher mit zusammen 6,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
467
Kapazität
2,5 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
254
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-6 %
Anlagen
6
Kapazität
247 kWh
Ø/Anlage
41,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
733
Kapazität
6,3 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

67 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Donnersbergkreis 2,53 kW
Ø Rheinland-Pfalz 1,58 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Donnersbergkreis erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Donnersbergkreis laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 2,53 kW pro Kopf liegt Donnersbergkreis deutlich über dem Bundesschnitt – 8.743 Anlagen und 189,4 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Donnersbergkreis führt das Feld in Rheinland-Pfalz deutlich an: Platz 4 von 36, 60 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Donnersbergkreis mit 2,53 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Münchweiler an der Alsenz führt mit 20,1 MW

58 Gemeinden im Landkreis Donnersbergkreis

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Donnersbergkreis

Wie schneidet Rheinland-Pfalz insgesamt ab?

Vergleiche alle 36 Landkreise und Städte in Rheinland-Pfalz im vollständigen Ranking.

Rheinland-Pfalz-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Donnersbergkreis

552346729267294672956729767304673056730767308676816772267724677256772767728677296774267744677596780667808678116781367814678166781767819678216782267823

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Donnersbergkreis — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Donnersbergkreis gibt es laut solarzubau.de aktuell 8.743 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 189,4 MW. Das entspricht 2,53 kW pro Einwohner.
3.532 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Donnersbergkreis [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-donnersbergkreis/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Donnersbergkreis installiert?

Im Landkreis Donnersbergkreis (Rheinland-Pfalz) sind aktuell 189,4 MW Photovoltaik-Leistung in 8.743 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 4 von 36 in Rheinland-Pfalz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 74.783 Einwohner entspricht der Bestand 2,53 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Donnersbergkreis im Vergleich da?

Mit 2,53 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Donnersbergkreis über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Donnersbergkreis?

Im Landkreis Donnersbergkreis sind 3.532 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 40,4 % bezogen auf die 8.743 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Donnersbergkreis zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Donnersbergkreis 56,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 30 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Donnersbergkreis hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Donnersbergkreis ist Münchweiler an der Alsenz mit 20,1 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 58 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Donnersbergkreis?

Donnersbergkreis ist ein Landkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz hat insgesamt 36 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Donnersbergkreis?

Im Landkreis Donnersbergkreis entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 8 neuen Anlagen und 48,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 479 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Donnersbergkreis?

Im Landkreis Donnersbergkreis wurden in den letzten 12 Monaten 487 Balkonkraftwerke registriert (696 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Donnersbergkreis?

Im Landkreis Donnersbergkreis wurden in den letzten 12 Monaten 8 Freiflächenanlagen zugebaut (48,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Donnersbergkreis?

Im Landkreis Donnersbergkreis wurden in den letzten 12 Monaten 989 neue Solaranlagen mit insgesamt 56,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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