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91 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Donnersbergkreis

Photovoltaik in Winnweiler

Nah am Bundesdurchschnitt

587 Anlagen mit 6,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Winnweiler, Landkreis Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 6,6 MW, verteilt auf 587 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 4.765 Einwohner sind das 1,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Winnweiler liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 58 Regionen in diesem Umfeld belegt Winnweiler damit Platz 34 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,38

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,4

%

237 Speicher bei 587 Anlagen

Installiert

6,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+8 %

Solaranlagen

587

Einwohner

4.765

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Winnweiler?

Segmentierter PV-Zubau in Winnweiler — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Winnweiler setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▲ +4 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Winnweiler: 496 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03977September 2025: 14 kW, Vorjahr 73 kWOktober 2025: 27 kW, Vorjahr 72 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 71 kW, Vorjahr 21 kWJanuar 2026: 53 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 29 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 77 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 35 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 45 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 452 kW +4 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 62 496 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Winnweiler zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Winnweiler, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Winnweiler 49 Speicher mit zusammen 419 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +95 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-27 %
Anlagen
30
Kapazität
146 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+95 %
Anlagen
18
Kapazität
243 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
49
Kapazität
419 kWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Winnweiler im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Winnweiler 1,38 kW
Ø Donnersbergkreis 2,61 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Winnweiler liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Winnweiler auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Winnweiler zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 237 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Winnweiler sind 587 PV-Anlagen mit zusammen 6,6 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Winnweiler belegt aktuell Platz 34 von 58 im Landkreis Donnersbergkreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Winnweiler mit 1,38 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Donnersbergkreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Winnweiler?

67722

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Winnweiler — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Winnweiler gibt es laut solarzubau.de aktuell 587 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,6 MW. Das entspricht 1,38 kW pro Einwohner.
237 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Winnweiler [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-winnweiler/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Winnweiler installiert?

In Winnweiler sind 6,6 MW PV-Leistung in 587 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 34 von 58 im Landkreis Donnersbergkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.765 Einwohner entspricht der Bestand 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Winnweiler im Vergleich da?

Mit 1,38 kW pro Einwohner liegt Winnweiler unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Donnersbergkreis belegt Winnweiler Platz 34 von 58. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Winnweiler?

In Winnweiler sind 237 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Winnweiler?

In den letzten 12 Monaten wurden in Winnweiler 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 62 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Winnweiler?

Winnweiler liegt im Landkreis Donnersbergkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Donnersbergkreis gibt es insgesamt 58 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Winnweiler?

In Winnweiler entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 452 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Winnweiler?

In Winnweiler wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (45 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Winnweiler?

In Winnweiler wurden in den letzten 12 Monaten 62 neue Solaranlagen mit insgesamt 496 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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