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29 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Karlsruhe

Solaranlagen
12.047 Anlagen
Installierte Leistung
140,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,45 kW pro Kopf

71 % unter Bundesdurchschnitt

12.047 Anlagen mit 140,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 27 von 44
Zubau-Rang 36 von 44
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Die kreisfreie Stadt Karlsruhe in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 12.047 Solaranlagen und 140,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 309.050 Einwohner sind das 0,45 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Karlsruhe liegt damit 71 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 44 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Karlsruhe damit Platz 27 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 22,1 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,45

kW
▼ -71 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

47,5

%

5.717 Speicher bei 12.047 Anlagen

Installiert

140,2 MW

Zubau 12 Mon.

22,1 MW

+16 %

Solaranlagen

12.047

Speicher

5.717

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlsruhe?

Segmentierter PV-Zubau in Karlsruhe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Karlsruhe wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -16 %
  • Gewerbe▼ -5 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlsruhe: 22.134 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
082163November 2025: 63 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 47 kW, Vorjahr 46 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 63 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 52 kWMärz 2026: 112 kW, Vorjahr 91 kWApril 2026: 146 kW, Vorjahr 108 kWMai 2026: 149 kW, Vorjahr 129 kWJuni 2026: 149 kW, Vorjahr 124 kWJuli 2026: 163 kW, Vorjahr 146 kWAugust 2026: 142 kW, Vorjahr 150 kWSeptember 2026: 120 kW, Vorjahr 81 kWOktober 2026: 62 kW, Vorjahr 73 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
07301kNovember 2025: 974 kW, Vorjahr 1.336 kWDezember 2025: 853 kW, Vorjahr 984 kWJanuar 2026: 1.073 kW, Vorjahr 1.016 kWFebruar 2026: 605 kW, Vorjahr 994 kWMärz 2026: 983 kW, Vorjahr 848 kWApril 2026: 864 kW, Vorjahr 881 kWMai 2026: 709 kW, Vorjahr 1.460 kWJuni 2026: 899 kW, Vorjahr 1.089 kWJuli 2026: 1.245 kW, Vorjahr 1.376 kWAugust 2026: 848 kW, Vorjahr 897 kWSeptember 2026: 1.011 kW, Vorjahr 977 kWOktober 2026: 662 kW, Vorjahr 897 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k3kNovember 2025: 1.709 kW, Vorjahr 1.841 kWDezember 2025: 613 kW, Vorjahr 1.367 kWJanuar 2026: 643 kW, Vorjahr 2.598 kWFebruar 2026: 439 kW, Vorjahr 745 kWMärz 2026: 2.868 kWApril 2026: 200 kW, Vorjahr 123 kWMai 2026: 432 kW, Vorjahr 829 kWJuni 2026: 299 kW, Vorjahr 625 kWJuli 2026: 1.402 kW, Vorjahr 684 kWAugust 2026: 243 kW, Vorjahr 263 kWSeptember 2026: 56 kW, Vorjahr 138 kWOktober 2026: 385 kW, Vorjahr 572 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0245490November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 490 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.038 1,2 MW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
926 10,7 MW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
70 9,3 MW -5 %
Freifläche
Freifläche
2 490 kW —
Gesamt 2.064 22,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlsruhe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlsruhe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlsruhe 1.427 Speicher mit zusammen 15 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +115 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
967
Kapazität
4,9 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+2 %
Anlagen
430
Kapazität
5,9 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+115 %
Anlagen
12
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
146 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
2.236 kWh
Gesamt
Anlagen
1.427
Kapazität
15 MWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

71 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Karlsruhe 0,45 kW
Ø Baden-Württemberg 1,46 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Karlsruhe hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Karlsruhe laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Karlsruhe stehen bislang 12.047 Solaranlagen mit insgesamt 140,2 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 27 von 44 in Baden-Württemberg: Karlsruhe liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Karlsruhe gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Karlsruhe

761317613376135761377613976149761857618776189761997622776228762297632776344

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlsruhe — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlsruhe gibt es laut solarzubau.de aktuell 12.047 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 140,2 MW. Das entspricht 0,45 kW pro Einwohner.
5.717 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlsruhe [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-karlsruhe-08212/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Karlsruhe installiert?

In der kreisfreien Stadt Karlsruhe (Baden-Württemberg) sind aktuell 140,2 MW Photovoltaik-Leistung in 12.047 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 27 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 309.050 Einwohner entspricht der Bestand 0,45 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Karlsruhe im Vergleich da?

Mit 0,45 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Karlsruhe unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Karlsruhe?

In der kreisfreien Stadt Karlsruhe sind 5.717 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 47,5 % bezogen auf die 12.047 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Karlsruhe zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Karlsruhe 22,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 16 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Karlsruhe?

Karlsruhe ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Karlsruhe?

In der kreisfreien Stadt Karlsruhe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 926 neuen Anlagen und 10,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 70 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Karlsruhe?

In der kreisfreien Stadt Karlsruhe wurden in den letzten 12 Monaten 1.038 Balkonkraftwerke registriert (1,2 MW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Karlsruhe?

In der kreisfreien Stadt Karlsruhe wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (490 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Karlsruhe?

In der kreisfreien Stadt Karlsruhe wurden in den letzten 12 Monaten 2.064 neue Solaranlagen mit insgesamt 22,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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