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370 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Johanniskirchen

Solaranlagen
582 Anlagen
Installierte Leistung
13,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
5,78 kW pro Kopf

3,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Johanniskirchen?

Johanniskirchen, Landkreis Rottal-Inn (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 582 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 13,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.324 Einwohner sind das 5,78 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Johanniskirchen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,7-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Johanniskirchen damit Platz 20 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 23 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,78

kW
▲ +270 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

22,5

%

131 Speicher bei 582 Anlagen

Installiert

13,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+2 %

Solaranlagen

582

Einwohner

2.324

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Johanniskirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Johanniskirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Johanniskirchen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
4 7 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
23 292 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 28 318 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Johanniskirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Johanniskirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Johanniskirchen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Johanniskirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Johanniskirchen 5,78 kW
Ø Rottal-Inn 7,06 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Johanniskirchen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Johanniskirchen auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 5,78 kW Photovoltaik – ein Wert, der Johanniskirchen weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

5,78 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Johanniskirchen an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 582 Anlagen und 13,4 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 20 von 31 und 119 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Johanniskirchen zu den Vorreitern im Landkreis Rottal-Inn. 5,78 kW pro Kopf heben Johanniskirchen auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Johanniskirchen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

23 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

28 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Johanniskirchen ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 90 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 14,1 kWp. 25 Balkonkraftwerke sind registriert, 4 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit 23 % Speicherquote ist Johanniskirchen speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

137 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Johanniskirchen baut langsamer aus als der Bund (35 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 28 Anlagen mit 0,3 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 90 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Johanniskirchen?

84381

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Johanniskirchen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Johanniskirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 582 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,4 MW. Das entspricht 5,78 kW pro Einwohner.
131 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 22,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Johanniskirchen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-johanniskirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Johanniskirchen installiert?

In Johanniskirchen sind 13,4 MW PV-Leistung in 582 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.324 Einwohner entspricht der Bestand 5,78 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Johanniskirchen im Vergleich da?

Mit 5,78 kW pro Einwohner liegt Johanniskirchen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Johanniskirchen Platz 20 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Johanniskirchen?

In Johanniskirchen sind 131 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 22,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Johanniskirchen liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Johanniskirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Johanniskirchen 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 28 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 137 Watt in zwölf Monaten, rund 35 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Johanniskirchen üblich?

Eine typische Dachanlage in Johanniskirchen hat 14,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 521 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 90 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Johanniskirchen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 25 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 25 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Johanniskirchen?

Johanniskirchen liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Johanniskirchen?

In Johanniskirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 23 neuen Anlagen und 292 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Johanniskirchen?

In Johanniskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 4 Balkonkraftwerke registriert (7 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Johanniskirchen?

In Johanniskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 28 neue Solaranlagen mit insgesamt 318 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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