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35 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Ennepe-Ruhr-Kreis

Photovoltaik in Schwelm

65 % unter Bundesdurchschnitt

1.019 Anlagen mit 15,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schwelm, Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.019 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 15,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 27.953 Einwohnern entspricht das 0,54 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schwelm liegt damit 65 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 9 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,54

kW
▼ -65 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,0

%

509 Speicher bei 1.019 Anlagen

Installiert

15,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+8 %

Solaranlagen

1.019

Einwohner

27.953

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwelm?

Segmentierter PV-Zubau in Schwelm — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schwelm trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbe▼ -97 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwelm: 1.221 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 6 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
087173September 2025: 110 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2025: 29 kW, Vorjahr 47 kWNovember 2025: 64 kW, Vorjahr 113 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 173 kW, Vorjahr 59 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 73 kWMärz 2026: 71 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 73 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 41 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 132 kW, Vorjahr 115 kWJuli 2026: 76 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 31 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03k5kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 700 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 5.260 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 132 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 750 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 96 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 204 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0112224September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 224 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
89 126 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
68 863 kW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
2 228 kW -97 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 162 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwelm zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwelm, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwelm 117 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +66 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-23 %
Anlagen
75
Kapazität
306 kWh
Ø/Anlage
4,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+66 %
Anlagen
39
Kapazität
609 kWh
Ø/Anlage
15,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-63 %
Anlagen
2
Kapazität
103 kWh
Ø/Anlage
51,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
117
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schwelm im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schwelm 0,54 kW
Ø Ennepe-Ruhr-Kreis 0,57 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schwelm hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schwelm auf?

Auffällig hoch: 50 % aller Solaranlagen in Schwelm laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,54 kW pro Kopf liegt Schwelm noch unter dem Bundesschnitt. 1.019 Anlagen und 15,0 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 5 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis: Schwelm liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,54 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schwelm?

4239958332

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schwelm — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schwelm gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.019 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,0 MW. Das entspricht 0,54 kW pro Einwohner.
509 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwelm [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schwelm/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schwelm installiert?

In Schwelm sind 15,0 MW PV-Leistung in 1.019 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 27.953 Einwohner entspricht der Bestand 0,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schwelm im Vergleich da?

Mit 0,54 kW pro Einwohner liegt Schwelm unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis belegt Schwelm Platz 5 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schwelm?

In Schwelm sind 509 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schwelm?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwelm 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 162 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schwelm?

Schwelm liegt im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schwelm?

In Schwelm entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 68 neuen Anlagen und 863 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schwelm?

In Schwelm wurden in den letzten 12 Monaten 89 Balkonkraftwerke registriert (126 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schwelm?

In Schwelm wurden in den letzten 12 Monaten 162 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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