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31 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Ennepe-Ruhr-Kreis

Photovoltaik in Hattingen

Solaranlagen
2.796 Anlagen
Installierte Leistung
25,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,49 kW pro Kopf

69 % unter Bundesdurchschnitt

2.796 Anlagen mit 25,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hattingen?

Hattingen, Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 2.796 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 25,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 53.044 Einwohner sind das 0,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Hattingen liegt damit 69 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Hattingen damit Platz 7 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,3 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 44 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,2 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,49

kW
▼ -69 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,8

%

1.226 Speicher bei 2.796 Anlagen

Installiert

25,8 MW

Zubau 12 Mon.

3,3 MW

+13 %

Solaranlagen

2.796

Einwohner

53.044

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hattingen?

Segmentierter PV-Zubau in Hattingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Hattingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +0 %
  • Gewerbe▼ -38 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hattingen: 3.288 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03059November 2025: 22 kW, Vorjahr 14 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 31 kW, Vorjahr 26 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 38 kW, Vorjahr 46 kWJuli 2026: 59 kW, Vorjahr 45 kWAugust 2026: 35 kW, Vorjahr 52 kWSeptember 2026: 28 kW, Vorjahr 30 kWOktober 2026: 17 kW, Vorjahr 13 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0200399November 2025: 161 kW, Vorjahr 245 kWDezember 2025: 21 kW, Vorjahr 110 kWJanuar 2026: 104 kW, Vorjahr 106 kWFebruar 2026: 113 kW, Vorjahr 135 kWMärz 2026: 131 kW, Vorjahr 211 kWApril 2026: 101 kW, Vorjahr 175 kWMai 2026: 235 kW, Vorjahr 181 kWJuni 2026: 185 kW, Vorjahr 174 kWJuli 2026: 234 kW, Vorjahr 227 kWAugust 2026: 399 kW, Vorjahr 120 kWSeptember 2026: 202 kW, Vorjahr 217 kWOktober 2026: 155 kW, Vorjahr 136 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0252504November 2025: 36 kWDezember 2025: 504 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 148 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 177 kW, Vorjahr 119 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 448 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 453 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 301 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
264 372 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
184 2 MW +0 %
Gewerbe
>30 kWp
7 865 kW -38 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 457 3,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hattingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hattingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hattingen 335 Speicher mit zusammen 2,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +24 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-8 %
Anlagen
227
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+24 %
Anlagen
105
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
250 kWh
Ø/Anlage
125 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
335
Kapazität
2,7 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Hattingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hattingen 0,49 kW
Ø Ennepe-Ruhr-Kreis 0,59 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hattingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Hattingen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 44 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.226 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Hattingen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Hattingen zählt bislang 2.796 Solaranlagen mit 25,8 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Hattingen belegt aktuell Platz 7 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Hattingen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

9,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

44 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

457 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Hattingen ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 51 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 9,3 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 43 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 44 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 62 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (457 Anlagen, 3,3 MW) gehört Hattingen zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 13 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hattingen?

455254552745529

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hattingen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hattingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.796 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,8 MW. Das entspricht 0,49 kW pro Einwohner.
1.226 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hattingen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hattingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hattingen installiert?

In Hattingen sind 25,8 MW PV-Leistung in 2.796 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 53.044 Einwohner entspricht der Bestand 0,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hattingen im Vergleich da?

Mit 0,49 kW pro Einwohner liegt Hattingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis belegt Hattingen Platz 7 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hattingen?

In Hattingen sind 1.226 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Hattingen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hattingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hattingen 3,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 457 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 62 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Hattingen üblich?

Eine typische Dachanlage in Hattingen hat 9,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.433 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 51 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Hattingen stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 43 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.282 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hattingen?

Hattingen liegt im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hattingen?

In Hattingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 184 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hattingen?

In Hattingen wurden in den letzten 12 Monaten 264 Balkonkraftwerke registriert (372 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hattingen?

In Hattingen wurden in den letzten 12 Monaten 457 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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