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32 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Wesel

Photovoltaik in Dinslaken

68 % unter Bundesdurchschnitt

3.599 Anlagen mit 32,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Dinslaken, Landkreis Wesel (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.599 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 32,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 66.993 Einwohnern entspricht das 0,48 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Dinslaken liegt damit 68 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 13 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,7 MW neue Leistung hinzu – rund 15 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,48

kW
▼ -68 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,2

%

1.844 Speicher bei 3.599 Anlagen

Installiert

32,1 MW

Zubau 12 Mon.

4,7 MW

+15 %

Solaranlagen

3.599

Einwohner

66.993

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dinslaken?

Segmentierter PV-Zubau in Dinslaken — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Dinslaken wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+29 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+29 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▲ +29 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Dinslaken: 4.740 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04182September 2025: 46 kW, Vorjahr 36 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 28 kWNovember 2025: 29 kW, Vorjahr 17 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 28 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 35 kW, Vorjahr 29 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 65 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 68 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 33 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 62 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 82 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0287574September 2025: 129 kW, Vorjahr 171 kWOktober 2025: 336 kW, Vorjahr 331 kWNovember 2025: 285 kW, Vorjahr 227 kWDezember 2025: 323 kW, Vorjahr 261 kWJanuar 2026: 242 kW, Vorjahr 219 kWFebruar 2026: 352 kW, Vorjahr 243 kWMärz 2026: 256 kW, Vorjahr 206 kWApril 2026: 224 kW, Vorjahr 169 kWMai 2026: 354 kW, Vorjahr 243 kWJuni 2026: 574 kW, Vorjahr 165 kWJuli 2026: 266 kW, Vorjahr 242 kWAugust 2026: 168 kW, Vorjahr 251 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0197394September 2025: 97 kWOktober 2025: 394 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 78 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 78 kWFebruar 2026: 158 kW, Vorjahr 139 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 42 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
357 525 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
310 3,5 MW +29 %
Gewerbe
>30 kWp
4 690 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 676 4,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dinslaken zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dinslaken, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Dinslaken 489 Speicher mit zusammen 11,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 23,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +58 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
321
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+58 %
Anlagen
159
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
191 kWh
Ø/Anlage
63,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
7,4 MWh
Ø/Anlage
7.444 kWh
Gesamt
Anlagen
489
Kapazität
11,4 MWh
Ø/Anlage
23,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Dinslaken im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Dinslaken 0,48 kW
Ø Wesel 1,11 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Dinslaken hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Dinslaken auf?

1.844 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Dinslaken – eine Quote von 51 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Dinslaken stehen bislang 3.599 Solaranlagen mit insgesamt 32,1 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Wesel steht Dinslaken auf Platz 13 von 13. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Wesel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Dinslaken?

465354653746539

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dinslaken — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dinslaken gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.599 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,1 MW. Das entspricht 0,48 kW pro Einwohner.
1.844 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dinslaken [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-dinslaken/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Dinslaken installiert?

In Dinslaken sind 32,1 MW PV-Leistung in 3.599 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 13 im Landkreis Wesel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 66.993 Einwohner entspricht der Bestand 0,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Dinslaken im Vergleich da?

Mit 0,48 kW pro Einwohner liegt Dinslaken unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wesel belegt Dinslaken Platz 13 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Dinslaken?

In Dinslaken sind 1.844 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Dinslaken?

In den letzten 12 Monaten wurden in Dinslaken 4,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 676 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Dinslaken?

Dinslaken liegt im Landkreis Wesel im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Wesel gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Dinslaken?

In Dinslaken entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 310 neuen Anlagen und 3,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Dinslaken?

In Dinslaken wurden in den letzten 12 Monaten 357 Balkonkraftwerke registriert (525 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Dinslaken?

In Dinslaken wurden in den letzten 12 Monaten 676 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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