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99 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Gütersloh

Photovoltaik in Harsewinkel

Nah am Bundesdurchschnitt

2.867 Anlagen mit 38,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Harsewinkel, Landkreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 38,4 MW, verteilt auf 2.867 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 25.523 Einwohnern entspricht das 1,50 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Harsewinkel liegt damit 1 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 13 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,51

kW
▼ -1 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,2

%

1.180 Speicher bei 2.867 Anlagen

Installiert

38,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,7 MW

+7 %

Solaranlagen

2.867

Einwohner

25.523

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Harsewinkel?

Segmentierter PV-Zubau in Harsewinkel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Harsewinkel wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -33 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Harsewinkel: 2.667 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01937September 2025: 18 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 35 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 31 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0156311September 2025: 250 kW, Vorjahr 243 kWOktober 2025: 143 kW, Vorjahr 124 kWNovember 2025: 142 kW, Vorjahr 257 kWDezember 2025: 134 kW, Vorjahr 311 kWJanuar 2026: 117 kW, Vorjahr 283 kWFebruar 2026: 100 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 262 kW, Vorjahr 167 kWApril 2026: 127 kW, Vorjahr 262 kWMai 2026: 148 kW, Vorjahr 145 kWJuni 2026: 171 kW, Vorjahr 247 kWJuli 2026: 161 kW, Vorjahr 268 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 266 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0489977September 2025: 0 kW, Vorjahr 96 kWOktober 2025: 93 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 977 kWDezember 2025: 167 kW, Vorjahr 708 kWJanuar 2026: 231 kW, Vorjahr 373 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 70 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 71 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
150 213 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
150 1,8 MW -33 %
Gewerbe
>30 kWp
6 660 kW -72 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 310 2,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Harsewinkel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Harsewinkel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Harsewinkel 230 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
159
Kapazität
880 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
67
Kapazität
863 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
42 kWh
Ø/Anlage
42 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
230
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Harsewinkel im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Harsewinkel 1,51 kW
Ø Gütersloh 1,52 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Harsewinkel liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Harsewinkel auf?

1.180 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Harsewinkel – eine Quote von 41 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

2.867 Solaranlagen erzeugen in Harsewinkel eine Gesamtleistung von 38,4 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Harsewinkel führt das Feld im Landkreis Gütersloh deutlich an: Platz 9 von 13, 74 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,50 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Gütersloh

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Harsewinkel?

334283344233775

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Harsewinkel — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Harsewinkel gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.867 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,4 MW. Das entspricht 1,51 kW pro Einwohner.
1.180 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Harsewinkel [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-harsewinkel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Harsewinkel installiert?

In Harsewinkel sind 38,4 MW PV-Leistung in 2.867 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 13 im Landkreis Gütersloh. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.523 Einwohner entspricht der Bestand 1,50 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Harsewinkel im Vergleich da?

Mit 1,51 kW pro Einwohner liegt Harsewinkel unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gütersloh belegt Harsewinkel Platz 9 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Harsewinkel?

In Harsewinkel sind 1.180 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Harsewinkel?

In den letzten 12 Monaten wurden in Harsewinkel 2,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 310 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Harsewinkel?

Harsewinkel liegt im Landkreis Gütersloh im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Gütersloh gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Harsewinkel?

In Harsewinkel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 150 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Harsewinkel?

In Harsewinkel wurden in den letzten 12 Monaten 150 Balkonkraftwerke registriert (213 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Harsewinkel?

In Harsewinkel wurden in den letzten 12 Monaten 310 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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