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105 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Hochsauerlandkreis

Photovoltaik in Brilon

Nah am Bundesdurchschnitt

2.884 Anlagen mit 40,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Brilon, Landkreis Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 2.884 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 40,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 25.424 Einwohner sind das 1,59 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Brilon liegt damit 5 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 12 Regionen in diesem Umfeld belegt Brilon damit Platz 6 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,5 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,59

kW
▲ +5 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,3

%

1.077 Speicher bei 2.884 Anlagen

Installiert

40,5 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+6 %

Solaranlagen

2.884

Einwohner

25.424

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Brilon?

Segmentierter PV-Zubau in Brilon — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Brilon setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Brilon: 2.464 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01529September 2025: 16 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 19 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 29 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0163325September 2025: 160 kW, Vorjahr 250 kWOktober 2025: 158 kW, Vorjahr 309 kWNovember 2025: 205 kW, Vorjahr 284 kWDezember 2025: 58 kW, Vorjahr 231 kWJanuar 2026: 85 kW, Vorjahr 192 kWFebruar 2026: 100 kW, Vorjahr 177 kWMärz 2026: 116 kW, Vorjahr 110 kWApril 2026: 243 kW, Vorjahr 210 kWMai 2026: 124 kW, Vorjahr 152 kWJuni 2026: 325 kW, Vorjahr 197 kWJuli 2026: 168 kW, Vorjahr 265 kWAugust 2026: 118 kW, Vorjahr 227 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0133266September 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 63 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 266 kW, Vorjahr 199 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 35 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 50 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0114227September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 227 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
122 168 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
172 1,9 MW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
5 414 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 301 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Brilon zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Brilon, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Brilon 208 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
130
Kapazität
770 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
71
Kapazität
915 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+5 %
Anlagen
5
Kapazität
204 kWh
Ø/Anlage
40,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
208
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Brilon im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Brilon 1,59 kW
Ø Hochsauerlandkreis 1,51 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Brilon liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Brilon auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 37 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.077 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Brilon setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Brilon liegt mit 2.884 Anlagen und 40,5 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Mit Platz 6 von 12 und 84 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Brilon zu den Vorreitern im Landkreis Hochsauerlandkreis. Bundesweit betrachtet steht Brilon überdurchschnittlich da. Die 1,59 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Hochsauerlandkreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Brilon?

331813450859929

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Brilon — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Brilon gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.884 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40,5 MW. Das entspricht 1,59 kW pro Einwohner.
1.077 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Brilon [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-brilon/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Brilon installiert?

In Brilon sind 40,5 MW PV-Leistung in 2.884 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 12 im Landkreis Hochsauerlandkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.424 Einwohner entspricht der Bestand 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Brilon im Vergleich da?

Mit 1,59 kW pro Einwohner liegt Brilon über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hochsauerlandkreis belegt Brilon Platz 6 von 12. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Brilon?

In Brilon sind 1.077 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Brilon?

In den letzten 12 Monaten wurden in Brilon 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 301 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Brilon?

Brilon liegt im Landkreis Hochsauerlandkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Hochsauerlandkreis gibt es insgesamt 12 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Brilon?

In Brilon entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 172 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Brilon?

In Brilon wurden in den letzten 12 Monaten 122 Balkonkraftwerke registriert (168 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Brilon?

In Brilon wurden in den letzten 12 Monaten 301 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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