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6,4× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Unterallgäu

Photovoltaik in Apfeltrach

Solaranlagen
188 Anlagen
Installierte Leistung
9,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
9,99 kW pro Kopf

6,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Apfeltrach?

Apfeltrach, Landkreis Unterallgäu in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 188 Solaranlagen und 9,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 974 Einwohner sind das 9,99 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Apfeltrach liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (6,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 52 Regionen in diesem Umfeld belegt Apfeltrach damit Platz 7 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 6,3 MW, das entspricht etwa 65 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 28 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 52 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

9,99

kW
▲ 6,4× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

27,7

%

52 Speicher bei 188 Anlagen

Installiert

9,7 MW

Zubau 12 Mon.

6,3 MW

+65 %

Solaranlagen

188

Einwohner

974

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Apfeltrach?

Segmentierter PV-Zubau in Apfeltrach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Apfeltrach wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+30 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
2 3 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
8 139 kW +30 %
Gewerbe
>30 kWp
2 491 kW —
Freifläche
Freifläche
1 5,7 MW —
Gesamt 13 6,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Apfeltrach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Apfeltrach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Apfeltrach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Apfeltrach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Apfeltrach 9,99 kW
Ø Unterallgäu 5,40 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Apfeltrach hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Apfeltrach auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 9,99 kW Photovoltaik – ein Wert, der Apfeltrach weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Apfeltrach heran: 9,99 kW pro Kopf, verteilt auf 188 Anlagen mit zusammen 9,7 MW Leistung.

Einordnung

Platz 7 von 52 im Landkreis Unterallgäu: Apfeltrach übertrifft den Landesdurchschnitt um 279 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 9,99 kW pro Kopf heben Apfeltrach auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Unterallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Apfeltrach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

51,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

28 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

13 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Apfeltrach ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 90 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,7 kWp. 69 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Mit 28 % Speicherquote ist Apfeltrach speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (13 Anlagen, 6,3 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 974 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Apfeltrach?

87742

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Apfeltrach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Apfeltrach gibt es laut solarzubau.de aktuell 188 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,7 MW. Das entspricht 9,99 kW pro Einwohner.
52 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 27,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Apfeltrach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-apfeltrach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Apfeltrach installiert?

In Apfeltrach sind 9,7 MW PV-Leistung in 188 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 52 im Landkreis Unterallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 974 Einwohner entspricht der Bestand 9,99 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Apfeltrach im Vergleich da?

Mit 9,99 kW pro Einwohner liegt Apfeltrach über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Unterallgäu belegt Apfeltrach Platz 7 von 52. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Apfeltrach?

In Apfeltrach sind 52 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 27,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Apfeltrach liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Apfeltrach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Apfeltrach 6,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 13 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 65 Prozent – rund 65 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Apfeltrach üblich?

Eine typische Dachanlage in Apfeltrach hat 12,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 169 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 90 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Apfeltrach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 69 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 6 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Apfeltrach?

Apfeltrach liegt im Landkreis Unterallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Unterallgäu gibt es insgesamt 52 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Apfeltrach?

In Apfeltrach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 5,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Apfeltrach?

In Apfeltrach wurden in den letzten 12 Monaten 2 Balkonkraftwerke registriert (3 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Apfeltrach?

In Apfeltrach wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (5,7 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Apfeltrach?

In Apfeltrach wurden in den letzten 12 Monaten 13 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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