Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
87 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Fürstenfeldbruck

Photovoltaik in Alling

Nah am Bundesdurchschnitt

523 Anlagen mit 5,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Alling, Landkreis Fürstenfeldbruck in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 523 Solaranlagen und 5,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.105 Einwohnern entspricht das 1,32 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Alling liegt damit 13 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 23 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 10 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,32

kW
▼ -13 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,2

%

231 Speicher bei 523 Anlagen

Installiert

5,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+8 %

Solaranlagen

523

Einwohner

4.105

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Alling?

Segmentierter PV-Zubau in Alling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Alling setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -38 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Alling: 460 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04997September 2025: 11 kW, Vorjahr 41 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 84 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 17 kWDezember 2025: 26 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 79 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 31 kWApril 2026: 97 kW, Vorjahr 52 kWMai 2026: 57 kW, Vorjahr 48 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 66 kWJuli 2026: 49 kW, Vorjahr 17 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
26 34 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 327 kW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
1 99 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 460 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Alling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Alling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Alling 44 Speicher mit zusammen 351 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-24 %
Anlagen
29
Kapazität
145 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
15
Kapazität
207 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
351 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Alling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Alling 1,32 kW
Ø Fürstenfeldbruck 1,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Alling liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Alling auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Alling laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Alling sind 523 PV-Anlagen mit zusammen 5,4 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Fürstenfeldbruck steht Alling auf Platz 15 von 23. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,32 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Alling vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Alling?

82239

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Alling — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Alling gibt es laut solarzubau.de aktuell 523 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,4 MW. Das entspricht 1,32 kW pro Einwohner.
231 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Alling [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-alling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Alling installiert?

In Alling sind 5,4 MW PV-Leistung in 523 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 23 im Landkreis Fürstenfeldbruck. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.105 Einwohner entspricht der Bestand 1,32 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Alling im Vergleich da?

Mit 1,32 kW pro Einwohner liegt Alling unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fürstenfeldbruck belegt Alling Platz 15 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Alling?

In Alling sind 231 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Alling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Alling 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Alling?

Alling liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck im Bundesland Bayern. Im Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Alling?

In Alling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 327 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Alling?

In Alling wurden in den letzten 12 Monaten 26 Balkonkraftwerke registriert (34 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Alling?

In Alling wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 460 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.