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89 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Coburg

Photovoltaik in Ahorn

Solaranlagen
521 Anlagen
Installierte Leistung
5,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,39 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

521 Anlagen mit 5,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Ahorn?

Ahorn, Landkreis Coburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 521 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.047 Einwohner sind das 1,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Ahorn liegt damit 11 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 17 Regionen in diesem Umfeld belegt Ahorn damit Platz 16 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,39

kW
▼ -11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,4

%

252 Speicher bei 521 Anlagen

Installiert

5,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+11 %

Solaranlagen

521

Einwohner

4.047

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ahorn?

Segmentierter PV-Zubau in Ahorn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Ahorn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-16 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▼ -16 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ahorn: 634 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611November 2025: 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 10 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04691November 2025: 55 kW, Vorjahr 49 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 91 kWJanuar 2026: 40 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 64 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 46 kWJuni 2026: 53 kW, Vorjahr 37 kWJuli 2026: 56 kW, Vorjahr 63 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 37 kWSeptember 2026: 65 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2026: 48 kW, Vorjahr 70 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
081162November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 162 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
01122November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 22 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 45 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 428 kW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
1 162 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 62 634 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ahorn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ahorn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ahorn 48 Speicher mit zusammen 458 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
29
Kapazität
184 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
19
Kapazität
274 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
48
Kapazität
458 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Ahorn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ahorn 1,39 kW
Ø Coburg 4,78 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Ahorn liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Ahorn auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Ahorn zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 252 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

521 Solaranlagen erzeugen in Ahorn eine Gesamtleistung von 5,6 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Ahorn rangiert auf Platz 16 von 17 im Landkreis Coburg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Ahorn mit 1,39 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Coburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Ahorn: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

62 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Ahorn prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 64 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,7 kWp. 167 Balkonkraftwerke sind registriert, 29 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

157 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Ahorn baut langsamer aus als der Bund (25 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 62 Anlagen mit 0,6 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 8 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Ahorn?

96482

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ahorn — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ahorn gibt es laut solarzubau.de aktuell 521 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,6 MW. Das entspricht 1,39 kW pro Einwohner.
252 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ahorn [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ahorn-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ahorn installiert?

In Ahorn sind 5,6 MW PV-Leistung in 521 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 17 im Landkreis Coburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.047 Einwohner entspricht der Bestand 1,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ahorn im Vergleich da?

Mit 1,39 kW pro Einwohner liegt Ahorn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Coburg belegt Ahorn Platz 16 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ahorn?

In Ahorn sind 252 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Ahorn liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ahorn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ahorn 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 62 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 157 Watt in zwölf Monaten, rund 25 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Ahorn üblich?

Eine typische Dachanlage in Ahorn hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 335 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 64 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Ahorn stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 33 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 167 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ahorn?

Ahorn liegt im Landkreis Coburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Coburg gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ahorn?

In Ahorn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 32 neuen Anlagen und 428 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ahorn?

In Ahorn wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (45 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ahorn?

In Ahorn wurden in den letzten 12 Monaten 62 neue Solaranlagen mit insgesamt 634 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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