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310 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Fürstenfeldbruck

Photovoltaik in Hattenhofen

3,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Hattenhofen, Landkreis Fürstenfeldbruck in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 256 Solaranlagen und 7,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 1.559 Einwohner sind das 4,71 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hattenhofen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,1-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Hattenhofen damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 29 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,71

kW
▲ +210 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,1

%

95 Speicher bei 256 Anlagen

Installiert

7,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+3 %

Solaranlagen

256

Einwohner

1.559

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hattenhofen?

Segmentierter PV-Zubau in Hattenhofen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Hattenhofen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
10 11 kW -26 %
Heimsegment
2–30 kWp
20 216 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 30 228 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hattenhofen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hattenhofen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Hattenhofen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Hattenhofen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hattenhofen 4,71 kW
Ø Fürstenfeldbruck 1,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hattenhofen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hattenhofen auf?

4,71 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Hattenhofen zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mit 4,71 kW pro Kopf setzt Hattenhofen bundesweit Maßstäbe. Die 256 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 7,3 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Mit Platz 1 von 23 und 82 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Hattenhofen zu den Vorreitern im Landkreis Fürstenfeldbruck. 4,71 kW pro Kopf heben Hattenhofen auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hattenhofen?

82285

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hattenhofen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hattenhofen gibt es laut solarzubau.de aktuell 256 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,3 MW. Das entspricht 4,71 kW pro Einwohner.
95 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hattenhofen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hattenhofen-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hattenhofen installiert?

In Hattenhofen sind 7,3 MW PV-Leistung in 256 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 23 im Landkreis Fürstenfeldbruck. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.559 Einwohner entspricht der Bestand 4,71 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hattenhofen im Vergleich da?

Mit 4,71 kW pro Einwohner liegt Hattenhofen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fürstenfeldbruck belegt Hattenhofen Platz 1 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hattenhofen?

In Hattenhofen sind 95 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hattenhofen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hattenhofen 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 30 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hattenhofen?

Hattenhofen liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck im Bundesland Bayern. Im Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hattenhofen?

In Hattenhofen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 20 neuen Anlagen und 216 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hattenhofen?

In Hattenhofen wurden in den letzten 12 Monaten 10 Balkonkraftwerke registriert (11 kW). Das sind -26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hattenhofen?

In Hattenhofen wurden in den letzten 12 Monaten 30 neue Solaranlagen mit insgesamt 228 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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