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88 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Olpe

Photovoltaik in Wenden

Nah am Bundesdurchschnitt

2.187 Anlagen mit 26,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wenden, Landkreis Olpe in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.187 Solaranlagen und 26,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 19.415 Einwohnern entspricht das 1,34 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wenden liegt damit 12 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 1 von 7 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,9 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,34

kW
▼ -12 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,2

%

1.141 Speicher bei 2.187 Anlagen

Installiert

26,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,9 MW

+11 %

Solaranlagen

2.187

Einwohner

19.415

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wenden?

Segmentierter PV-Zubau in Wenden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wenden wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+28 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+28 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +28 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wenden: 2.867 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326September 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0119238September 2025: 161 kW, Vorjahr 129 kWOktober 2025: 173 kW, Vorjahr 170 kWNovember 2025: 219 kW, Vorjahr 180 kWDezember 2025: 80 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 176 kWFebruar 2026: 138 kW, Vorjahr 157 kWMärz 2026: 117 kW, Vorjahr 121 kWApril 2026: 140 kW, Vorjahr 174 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 144 kWJuni 2026: 132 kW, Vorjahr 161 kWJuli 2026: 238 kW, Vorjahr 187 kWAugust 2026: 67 kW, Vorjahr 108 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0250499September 2025: 499 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 80 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 159 kW, Vorjahr 36 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 257 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 199 kWJuni 2026: 75 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
079157September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 157 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
107 154 kW +28 %
Heimsegment
2–30 kWp
135 1,6 MW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
5 1,1 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 248 2,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wenden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wenden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wenden 194 Speicher mit zusammen 2,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+39 %
Anlagen
127
Kapazität
765 kWh
Ø/Anlage
6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
64
Kapazität
868 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
530 kWh
Ø/Anlage
176,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
194
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
11,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wenden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wenden 1,34 kW
Ø Olpe 1,11 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wenden liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wenden auf?

Auffällig hoch: 52 % aller Solaranlagen in Wenden laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

26,0 MW aus 2.187 Anlagen: Wenden liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Wenden führt das Feld im Landkreis Olpe deutlich an: Platz 1 von 7, 55 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Olpe

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wenden?

57482

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wenden — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wenden gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.187 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,0 MW. Das entspricht 1,34 kW pro Einwohner.
1.141 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wenden [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wenden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wenden installiert?

In Wenden sind 26,0 MW PV-Leistung in 2.187 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 7 im Landkreis Olpe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.415 Einwohner entspricht der Bestand 1,34 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wenden im Vergleich da?

Mit 1,34 kW pro Einwohner liegt Wenden unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Olpe belegt Wenden Platz 1 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wenden?

In Wenden sind 1.141 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wenden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wenden 2,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 248 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wenden?

Wenden liegt im Landkreis Olpe im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Olpe gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wenden?

In Wenden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 135 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wenden?

In Wenden wurden in den letzten 12 Monaten 107 Balkonkraftwerke registriert (154 kW). Das sind +28 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wenden?

In Wenden wurden in den letzten 12 Monaten 248 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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