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80 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Olpe

Photovoltaik in Finnentrop

Solaranlagen
1.680 Anlagen
Installierte Leistung
21,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,25 kW pro Kopf

20 % unter Bundesdurchschnitt

1.680 Anlagen mit 21,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Finnentrop?

Finnentrop, Landkreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 1.680 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 21,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 17.022 Einwohnern entspricht das 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Finnentrop liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 7 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,8 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,25

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,9

%

872 Speicher bei 1.680 Anlagen

Installiert

21,2 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+13 %

Solaranlagen

1.680

Einwohner

17.022

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Finnentrop?

Segmentierter PV-Zubau in Finnentrop — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Finnentrop verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 24 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +24 %
  • Heimsegment▲ +5 %
  • Gewerbe▼ -24 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Finnentrop: 2.849 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325November 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 11 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 19 kWOktober 2026: 11 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0146291November 2025: 74 kW, Vorjahr 181 kWDezember 2025: 68 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 130 kW, Vorjahr 84 kWFebruar 2026: 127 kW, Vorjahr 291 kWMärz 2026: 90 kW, Vorjahr 114 kWApril 2026: 138 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 116 kW, Vorjahr 119 kWJuni 2026: 226 kW, Vorjahr 146 kWJuli 2026: 274 kW, Vorjahr 107 kWAugust 2026: 131 kW, Vorjahr 175 kWSeptember 2026: 125 kW, Vorjahr 225 kWOktober 2026: 241 kW, Vorjahr 54 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0312624November 2025: 0 kW, Vorjahr 166 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 64 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 237 kWFebruar 2026: 624 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 100 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 201 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 450 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0611November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 11 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
103 153 kW +24 %
Heimsegment
2–30 kWp
143 1,7 MW +5 %
Gewerbe
>30 kWp
5 922 kW -24 %
Freifläche
Freifläche
1 11 kW —
Gesamt 254 2,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Finnentrop zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Finnentrop, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Finnentrop 193 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +109 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
113
Kapazität
617 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+109 %
Anlagen
76
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
149 kWh
Ø/Anlage
74,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
193
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Finnentrop im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Finnentrop 1,25 kW
Ø Olpe 1,14 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Finnentrop hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Finnentrop auf?

872 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Finnentrop – eine Quote von 52 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Finnentrop zählt bislang 1.680 Solaranlagen mit 21,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Finnentrop positioniert sich im Landkreis Olpe auf Platz 2 von 7 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Olpe

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Finnentrop: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

52 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

254 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Finnentrop ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 73 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,4 kWp. Mit 396 Steckersolargeräten (103 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Finnentrop angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Finnentrop zum Standard: 52 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Der Zubau in Finnentrop läuft gebremst: 254 neue Anlagen mit 2,8 MW in zwölf Monaten sind 167 Watt je Einwohner, rund 20 % unter dem Bundeswert und klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 5 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Finnentrop?

57413

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Finnentrop — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Finnentrop gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.680 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,2 MW. Das entspricht 1,25 kW pro Einwohner.
872 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Finnentrop [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-finnentrop/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Finnentrop installiert?

In Finnentrop sind 21,2 MW PV-Leistung in 1.680 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 7 im Landkreis Olpe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 17.022 Einwohner entspricht der Bestand 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Finnentrop im Vergleich da?

Mit 1,25 kW pro Einwohner liegt Finnentrop unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Olpe belegt Finnentrop Platz 2 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Finnentrop?

In Finnentrop sind 872 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,9 % bezogen auf die Solaranlagen. In Finnentrop ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 12 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Finnentrop?

In den letzten 12 Monaten wurden in Finnentrop 2,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 254 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 167 Watt in zwölf Monaten, rund 20 % weniger als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Finnentrop üblich?

Eine typische Dachanlage in Finnentrop hat 10,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.226 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 73 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Finnentrop stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 396 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Finnentrop?

Finnentrop liegt im Landkreis Olpe im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Olpe gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Finnentrop?

In Finnentrop entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 143 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Finnentrop?

In Finnentrop wurden in den letzten 12 Monaten 103 Balkonkraftwerke registriert (153 kW). Das sind +24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Finnentrop?

In Finnentrop wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (11 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Finnentrop?

In Finnentrop wurden in den letzten 12 Monaten 254 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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