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80 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Olpe

Photovoltaik in Finnentrop

20 % unter Bundesdurchschnitt

1.627 Anlagen mit 20,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Finnentrop, Landkreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.627 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 20,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 17.022 Einwohnern entspricht das 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Finnentrop liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 7 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,0 MW neue Leistung hinzu – rund 15 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,9

%

828 Speicher bei 1.627 Anlagen

Installiert

20,6 MW

Zubau 12 Mon.

3,0 MW

+15 %

Solaranlagen

1.627

Einwohner

17.022

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Finnentrop?

Segmentierter PV-Zubau in Finnentrop — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Finnentrop verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 34 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+34 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +34 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbe▲ +18 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Finnentrop: 3.046 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 19 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0146291September 2025: 229 kW, Vorjahr 112 kWOktober 2025: 54 kW, Vorjahr 82 kWNovember 2025: 74 kW, Vorjahr 181 kWDezember 2025: 68 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 130 kW, Vorjahr 84 kWFebruar 2026: 127 kW, Vorjahr 291 kWMärz 2026: 90 kW, Vorjahr 114 kWApril 2026: 138 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 119 kWJuni 2026: 223 kW, Vorjahr 146 kWJuli 2026: 212 kW, Vorjahr 107 kWAugust 2026: 66 kW, Vorjahr 175 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0312624September 2025: 0 kWOktober 2025: 450 kW, Vorjahr 395 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 166 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 64 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 237 kWFebruar 2026: 624 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 100 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 201 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
106 156 kW +34 %
Heimsegment
2–30 kWp
128 1,5 MW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
7 1,4 MW +18 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 243 3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Finnentrop zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Finnentrop, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Finnentrop 179 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +69 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
116
Kapazität
640 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+69 %
Anlagen
61
Kapazität
815 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
149 kWh
Ø/Anlage
74,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
179
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Finnentrop im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Finnentrop 1,21 kW
Ø Olpe 1,11 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Finnentrop hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Finnentrop auf?

828 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Finnentrop – eine Quote von 51 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Finnentrop zählt bislang 1.627 Solaranlagen mit 20,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Finnentrop positioniert sich im Landkreis Olpe auf Platz 2 von 7 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

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Welche Postleitzahl gehört zu Finnentrop?

57413

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Finnentrop — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Finnentrop gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.627 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,6 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
828 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Finnentrop [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-finnentrop/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Finnentrop installiert?

In Finnentrop sind 20,6 MW PV-Leistung in 1.627 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 7 im Landkreis Olpe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 17.022 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Finnentrop im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt Finnentrop unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Olpe belegt Finnentrop Platz 2 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Finnentrop?

In Finnentrop sind 828 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Finnentrop?

In den letzten 12 Monaten wurden in Finnentrop 3,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 243 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Finnentrop?

Finnentrop liegt im Landkreis Olpe im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Olpe gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Finnentrop?

In Finnentrop entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 128 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Finnentrop?

In Finnentrop wurden in den letzten 12 Monaten 106 Balkonkraftwerke registriert (156 kW). Das sind +34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Finnentrop?

In Finnentrop wurden in den letzten 12 Monaten 243 neue Solaranlagen mit insgesamt 3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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