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85 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Unna

Photovoltaik in Bönen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.599 Anlagen mit 22,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bönen, Landkreis Unna in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.599 Solaranlagen und 22,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 17.734 Einwohnern entspricht das 1,29 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Bönen liegt damit 15 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 10 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,9 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,29

kW
▼ -15 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,6

%

649 Speicher bei 1.599 Anlagen

Installiert

22,8 MW

Zubau 12 Mon.

2,9 MW

+13 %

Solaranlagen

1.599

Einwohner

17.734

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bönen?

Segmentierter PV-Zubau in Bönen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bönen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▼ -7 %
  • Gewerbe▼ -6 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bönen: 2.875 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01530September 2025: 19 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 26 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0124248September 2025: 173 kW, Vorjahr 190 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 248 kWNovember 2025: 94 kW, Vorjahr 136 kWDezember 2025: 96 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 154 kW, Vorjahr 82 kWFebruar 2026: 76 kW, Vorjahr 120 kWMärz 2026: 102 kW, Vorjahr 96 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 122 kWMai 2026: 188 kW, Vorjahr 65 kWJuni 2026: 73 kW, Vorjahr 128 kWJuli 2026: 149 kW, Vorjahr 121 kWAugust 2026: 100 kW, Vorjahr 67 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05451kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 999 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.090 kWJanuar 2026: 135 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 144 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 69 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 343 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
124 174 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
121 1,4 MW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
6 1,3 MW -6 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 252 2,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bönen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bönen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bönen 182 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +51 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
112
Kapazität
615 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+51 %
Anlagen
67
Kapazität
938 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
138 kWh
Ø/Anlage
69 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
182
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bönen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bönen 1,29 kW
Ø Unna 0,93 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bönen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bönen auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Bönen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Bönen sind 1.599 PV-Anlagen mit zusammen 22,8 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Bönen belegt Platz 3 von 10 im Landkreis Unna – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Unna

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Bönen?

59199

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bönen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bönen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.599 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,8 MW. Das entspricht 1,29 kW pro Einwohner.
649 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bönen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-boenen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bönen installiert?

In Bönen sind 22,8 MW PV-Leistung in 1.599 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 10 im Landkreis Unna. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 17.734 Einwohner entspricht der Bestand 1,29 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bönen im Vergleich da?

Mit 1,29 kW pro Einwohner liegt Bönen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Unna belegt Bönen Platz 3 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bönen?

In Bönen sind 649 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bönen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bönen 2,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 252 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bönen?

Bönen liegt im Landkreis Unna im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Unna gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bönen?

In Bönen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 121 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bönen?

In Bönen wurden in den letzten 12 Monaten 124 Balkonkraftwerke registriert (174 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bönen?

In Bönen wurden in den letzten 12 Monaten 252 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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