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74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Olpe

Photovoltaik in Drolshagen

26 % unter Bundesdurchschnitt

1.182 Anlagen mit 13,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Drolshagen, Landkreis Olpe in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.182 Solaranlagen und 13,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 11.913 Einwohnern entspricht das 1,13 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Drolshagen liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 7 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,5 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,13

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,6

%

575 Speicher bei 1.182 Anlagen

Installiert

13,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+11 %

Solaranlagen

1.182

Einwohner

11.913

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Drolshagen?

Segmentierter PV-Zubau in Drolshagen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Drolshagen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -16 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Drolshagen: 1.519 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 6 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
062124September 2025: 59 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2025: 25 kW, Vorjahr 124 kWNovember 2025: 32 kW, Vorjahr 97 kWDezember 2025: 101 kW, Vorjahr 69 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 43 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 112 kWApril 2026: 104 kW, Vorjahr 84 kWMai 2026: 82 kW, Vorjahr 57 kWJuni 2026: 119 kW, Vorjahr 69 kWJuli 2026: 71 kW, Vorjahr 98 kWAugust 2026: 54 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0256512September 2025: 0 kW, Vorjahr 90 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 55 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 512 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 191 kWJuli 2026: 100 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
58 81 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
66 770 kW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
3 666 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 128 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Drolshagen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Drolshagen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Drolshagen 92 Speicher mit zusammen 791 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
66
Kapazität
401 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
26
Kapazität
391 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
92
Kapazität
791 kWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Drolshagen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Drolshagen 1,13 kW
Ø Olpe 1,11 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Drolshagen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Drolshagen auf?

575 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Drolshagen – eine Quote von 49 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Drolshagen zählt bislang 1.182 Solaranlagen mit 13,4 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Drolshagen positioniert sich im Landkreis Olpe auf Platz 3 von 7 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Olpe

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Welche Postleitzahl gehört zu Drolshagen?

57489

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Drolshagen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Drolshagen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.182 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,4 MW. Das entspricht 1,13 kW pro Einwohner.
575 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Drolshagen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-drolshagen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Drolshagen installiert?

In Drolshagen sind 13,4 MW PV-Leistung in 1.182 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 7 im Landkreis Olpe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.913 Einwohner entspricht der Bestand 1,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Drolshagen im Vergleich da?

Mit 1,13 kW pro Einwohner liegt Drolshagen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Olpe belegt Drolshagen Platz 3 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Drolshagen?

In Drolshagen sind 575 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Drolshagen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Drolshagen 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 128 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Drolshagen?

Drolshagen liegt im Landkreis Olpe im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Olpe gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Drolshagen?

In Drolshagen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 66 neuen Anlagen und 770 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Drolshagen?

In Drolshagen wurden in den letzten 12 Monaten 58 Balkonkraftwerke registriert (81 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Drolshagen?

In Drolshagen wurden in den letzten 12 Monaten 128 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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