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127 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Warendorf

Photovoltaik in Warendorf

Solaranlagen
4.662 Anlagen
Installierte Leistung
74,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,98 kW pro Kopf

27 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 4.662 Anlagen mit 74,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Warendorf?

Warendorf (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 4.662 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 74,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 37.703 Einwohner sind das 1,98 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Warendorf liegt damit 27 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Warendorf damit Platz 8 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,8 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,98

kW
▲ +27 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,3

%

1.786 Speicher bei 4.662 Anlagen

Installiert

74,6 MW

Zubau 12 Mon.

8,8 MW

+12 %

Solaranlagen

4.662

Einwohner

37.703

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Warendorf?

Segmentierter PV-Zubau in Warendorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Warendorf verschiebt sich: Gewerbe legt um 202 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+202 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbe▲ +202 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Warendorf: 8.820 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02652November 2025: 14 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 31 kWApril 2026: 38 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 52 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 35 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 49 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 35 kWSeptember 2026: 19 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2026: 7 kW, Vorjahr 15 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0269537November 2025: 253 kW, Vorjahr 293 kWDezember 2025: 275 kW, Vorjahr 336 kWJanuar 2026: 207 kW, Vorjahr 537 kWFebruar 2026: 63 kW, Vorjahr 179 kWMärz 2026: 340 kW, Vorjahr 332 kWApril 2026: 360 kW, Vorjahr 252 kWMai 2026: 311 kW, Vorjahr 246 kWJuni 2026: 314 kW, Vorjahr 362 kWJuli 2026: 374 kW, Vorjahr 458 kWAugust 2026: 299 kW, Vorjahr 149 kWSeptember 2026: 437 kW, Vorjahr 205 kWOktober 2026: 233 kW, Vorjahr 327 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 184 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 312 kWJanuar 2026: 195 kW, Vorjahr 218 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 573 kWMärz 2026: 241 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWMai 2026: 420 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 114 kWJuli 2026: 4.031 kW, Vorjahr 119 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
202 284 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
288 3,5 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
15 5 MW +202 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 512 8,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Warendorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Warendorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Warendorf 409 Speicher mit zusammen 5,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +61 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
231
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+54 %
Anlagen
164
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+61 %
Anlagen
6
Kapazität
629 kWh
Ø/Anlage
104,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
1.075 kWh
Gesamt
Anlagen
409
Kapazität
5,3 MWh
Ø/Anlage
13 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Warendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Warendorf 1,98 kW
Ø Warendorf 2,15 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Warendorf liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Warendorf auf?

Mit einer Speicherquote von 38 % gehört Warendorf zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.786 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Warendorf spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 4.662 Anlagen und 74,6 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Mit Platz 8 von 13 und 123 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Warendorf zu den Vorreitern im Landkreis Warendorf. Bundesweit betrachtet steht Warendorf überdurchschnittlich da. Die 1,98 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Warendorf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Warendorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

512 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Warendorf prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 74 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,9 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 43 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 38 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Beim aktuellen Zubau liegt Warendorf über dem Bundesdurchschnitt: 512 neue Anlagen mit 8,8 MW in zwölf Monaten, 234 Watt je Einwohner, klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 55 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Warendorf?

48231

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Warendorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Warendorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.662 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 74,6 MW. Das entspricht 1,98 kW pro Einwohner.
1.786 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Warendorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-warendorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Warendorf installiert?

In Warendorf sind 74,6 MW PV-Leistung in 4.662 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 13 im Landkreis Warendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 37.703 Einwohner entspricht der Bestand 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Warendorf im Vergleich da?

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Warendorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Warendorf belegt Warendorf Platz 8 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Warendorf?

In Warendorf sind 1.786 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Warendorf liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Warendorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Warendorf 8,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 512 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 234 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Warendorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Warendorf hat 11,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 3.452 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Warendorf stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 43 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 919 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Warendorf?

Warendorf liegt im Landkreis Warendorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Warendorf gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Warendorf?

In Warendorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 15 neuen Anlagen und 5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 288 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Warendorf?

In Warendorf wurden in den letzten 12 Monaten 202 Balkonkraftwerke registriert (284 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Warendorf?

In Warendorf wurden in den letzten 12 Monaten 512 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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