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133 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Warendorf

Photovoltaik in Drensteinfurt

33 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.265 Anlagen mit 33,0 MW Gesamtleistung

Drensteinfurt, Landkreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.265 Solaranlagen und 33,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 16.282 Einwohnern entspricht das 2,03 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Drensteinfurt liegt damit 33 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 7 von 13 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,03

kW
▲ +33 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,1

%

1.089 Speicher bei 2.265 Anlagen

Installiert

33,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+5 %

Solaranlagen

2.265

Einwohner

16.282

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Drensteinfurt?

Segmentierter PV-Zubau in Drensteinfurt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Drensteinfurt setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbe▼ -76 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Drensteinfurt: 1.791 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 12 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0137273September 2025: 175 kW, Vorjahr 269 kWOktober 2025: 185 kW, Vorjahr 104 kWNovember 2025: 138 kW, Vorjahr 222 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 196 kWJanuar 2026: 138 kW, Vorjahr 179 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 143 kWMärz 2026: 95 kW, Vorjahr 197 kWApril 2026: 111 kW, Vorjahr 111 kWMai 2026: 202 kW, Vorjahr 273 kWJuni 2026: 158 kW, Vorjahr 196 kWJuli 2026: 80 kW, Vorjahr 144 kWAugust 2026: 61 kW, Vorjahr 132 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0176352September 2025: 44 kW, Vorjahr 91 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 272 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 95 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 98 kWMai 2026: 44 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 352 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
80 108 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
114 1,4 MW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
4 220 kW -76 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 201 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Drensteinfurt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Drensteinfurt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Drensteinfurt 154 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
95
Kapazität
520 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-27 %
Anlagen
55
Kapazität
736 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
66 kWh
Ø/Anlage
33 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
154
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Drensteinfurt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Drensteinfurt 2,03 kW
Ø Warendorf 1,97 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Drensteinfurt liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Drensteinfurt auf?

1.089 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Drensteinfurt – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Drensteinfurt setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 2.265 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 33,0 MW – ein Wert, der die Region in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Warendorf belegt Drensteinfurt Platz 7 von 13 – ganze 135 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 2,03 kW pro Kopf liegt Drensteinfurt über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Warendorf

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Welche Postleitzahl gehört zu Drensteinfurt?

48317

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Drensteinfurt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Drensteinfurt gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.265 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,0 MW. Das entspricht 2,03 kW pro Einwohner.
1.089 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Drensteinfurt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-drensteinfurt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Drensteinfurt installiert?

In Drensteinfurt sind 33,0 MW PV-Leistung in 2.265 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 13 im Landkreis Warendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 16.282 Einwohner entspricht der Bestand 2,03 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Drensteinfurt im Vergleich da?

Mit 2,03 kW pro Einwohner liegt Drensteinfurt über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Warendorf belegt Drensteinfurt Platz 7 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Drensteinfurt?

In Drensteinfurt sind 1.089 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Drensteinfurt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Drensteinfurt 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 201 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Drensteinfurt?

Drensteinfurt liegt im Landkreis Warendorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Warendorf gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Drensteinfurt?

In Drensteinfurt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 114 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Drensteinfurt?

In Drensteinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 80 Balkonkraftwerke registriert (108 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Drensteinfurt?

In Drensteinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 201 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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