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186 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Warendorf

Photovoltaik in Sassenberg

86 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.291 Anlagen mit 41,3 MW Gesamtleistung

Sassenberg, Landkreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 2.291 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 41,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 14.558 Einwohnern entspricht das 2,83 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Sassenberg liegt damit 86 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 13 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,8 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,83

kW
▲ +86 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,4

%

879 Speicher bei 2.291 Anlagen

Installiert

41,3 MW

Zubau 12 Mon.

4,8 MW

+12 %

Solaranlagen

2.291

Einwohner

14.558

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sassenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Sassenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Sassenberg: +53 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+53 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▲ +53 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sassenberg: 4.810 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0146291September 2025: 174 kW, Vorjahr 222 kWOktober 2025: 72 kW, Vorjahr 156 kWNovember 2025: 148 kW, Vorjahr 281 kWDezember 2025: 97 kW, Vorjahr 197 kWJanuar 2026: 73 kW, Vorjahr 108 kWFebruar 2026: 98 kW, Vorjahr 143 kWMärz 2026: 85 kW, Vorjahr 143 kWApril 2026: 133 kW, Vorjahr 133 kWMai 2026: 179 kW, Vorjahr 169 kWJuni 2026: 291 kW, Vorjahr 182 kWJuli 2026: 115 kW, Vorjahr 91 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 122 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 2.000 kW, Vorjahr 135 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 99 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 351 kWMai 2026: 189 kW, Vorjahr 500 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 831 kW, Vorjahr 847 kWAugust 2026: 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
074148September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 148 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
108 142 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
125 1,5 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
6 3,2 MW +53 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 244 4,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sassenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sassenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sassenberg 180 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
110
Kapazität
661 kWh
Ø/Anlage
6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
65
Kapazität
835 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
50 kWh
Ø/Anlage
50 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
180
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Sassenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sassenberg 2,83 kW
Ø Warendorf 1,97 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sassenberg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sassenberg auf?

879 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Sassenberg – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Beim Solarausbau hat Sassenberg die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,9-Fache. Hinter den 41,3 MW Gesamtleistung stehen 2.291 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Warendorf belegt Sassenberg Platz 2 von 13 – ganze 228 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Sassenberg mit 2,83 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Warendorf

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Welche Postleitzahl gehört zu Sassenberg?

48336

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sassenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sassenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.291 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 41,3 MW. Das entspricht 2,83 kW pro Einwohner.
879 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sassenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sassenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sassenberg installiert?

In Sassenberg sind 41,3 MW PV-Leistung in 2.291 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 13 im Landkreis Warendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.558 Einwohner entspricht der Bestand 2,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sassenberg im Vergleich da?

Mit 2,83 kW pro Einwohner liegt Sassenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Warendorf belegt Sassenberg Platz 2 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sassenberg?

In Sassenberg sind 879 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sassenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sassenberg 4,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 244 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sassenberg?

Sassenberg liegt im Landkreis Warendorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Warendorf gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sassenberg?

In Sassenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 6 neuen Anlagen und 3,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 125 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sassenberg?

In Sassenberg wurden in den letzten 12 Monaten 108 Balkonkraftwerke registriert (142 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sassenberg?

In Sassenberg wurden in den letzten 12 Monaten 244 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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