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50 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Oberbergischer Kreis

Photovoltaik in Waldbröl

Solaranlagen
1.363 Anlagen
Installierte Leistung
15,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,79 kW pro Kopf

50 % unter Bundesdurchschnitt

1.363 Anlagen mit 15,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Waldbröl?

Waldbröl, Landkreis Oberbergischer Kreis in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 15,6 MW, verteilt auf 1.363 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 19.795 Einwohner sind das 0,79 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Waldbröl liegt damit 50 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Waldbröl damit Platz 11 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,1 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,79

kW
▼ -50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,5

%

648 Speicher bei 1.363 Anlagen

Installiert

15,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,1 MW

+13 %

Solaranlagen

1.363

Einwohner

19.795

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Waldbröl?

Segmentierter PV-Zubau in Waldbröl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Waldbröl setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbe▼ -50 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Waldbröl: 2.073 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427November 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 27 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0113225November 2025: 24 kW, Vorjahr 109 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 86 kWJanuar 2026: 151 kW, Vorjahr 90 kWFebruar 2026: 93 kW, Vorjahr 139 kWMärz 2026: 121 kW, Vorjahr 77 kWApril 2026: 105 kW, Vorjahr 103 kWMai 2026: 117 kW, Vorjahr 210 kWJuni 2026: 108 kW, Vorjahr 139 kWJuli 2026: 225 kW, Vorjahr 210 kWAugust 2026: 157 kW, Vorjahr 181 kWSeptember 2026: 211 kW, Vorjahr 151 kWOktober 2026: 211 kW, Vorjahr 116 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0108216November 2025: 0 kW, Vorjahr 147 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 216 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 83 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
92 127 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
112 1,6 MW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
1 216 kW -50 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 208 2,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Waldbröl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Waldbröl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldbröl 150 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
73
Kapazität
426 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
71
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
15,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
5
Kapazität
226 kWh
Ø/Anlage
45,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
150
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
11,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Waldbröl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Waldbröl 0,79 kW
Ø Oberbergischer Kreis 0,94 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Waldbröl hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Waldbröl auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Waldbröl zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 648 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,79 kW pro Kopf liegt Waldbröl noch unter dem Bundesschnitt. 1.363 Anlagen und 15,6 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Waldbröl rangiert auf Platz 11 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Waldbröl mit 0,79 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Oberbergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Waldbröl: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

208 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Waldbröl prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 76 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,9 kWp. 288 Balkonkraftwerke sind registriert, 92 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

105 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Waldbröl baut langsamer aus als der Bund (50 % darunter) und liegt unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens; 208 Anlagen mit 2,1 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 9 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Waldbröl?

5154551570

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Waldbröl — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Waldbröl gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.363 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,6 MW. Das entspricht 0,79 kW pro Einwohner.
648 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Waldbröl [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waldbroel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Waldbröl installiert?

In Waldbröl sind 15,6 MW PV-Leistung in 1.363 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.795 Einwohner entspricht der Bestand 0,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Waldbröl im Vergleich da?

Mit 0,79 kW pro Einwohner liegt Waldbröl unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberbergischer Kreis belegt Waldbröl Platz 11 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Waldbröl?

In Waldbröl sind 648 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Waldbröl liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Waldbröl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldbröl 2,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 208 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 105 Watt in zwölf Monaten, rund 50 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Waldbröl üblich?

Eine typische Dachanlage in Waldbröl hat 10,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.039 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 76 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Waldbröl stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 288 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Waldbröl?

Waldbröl liegt im Landkreis Oberbergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Oberbergischer Kreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Waldbröl?

In Waldbröl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 112 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Waldbröl?

In Waldbröl wurden in den letzten 12 Monaten 92 Balkonkraftwerke registriert (127 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Waldbröl?

In Waldbröl wurden in den letzten 12 Monaten 208 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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