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72 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Oberbergischer Kreis

Photovoltaik in Lindlar

28 % unter Bundesdurchschnitt

2.115 Anlagen mit 23,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lindlar, Landkreis Oberbergischer Kreis in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.115 Solaranlagen und 23,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 21.615 Einwohner sind das 1,10 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Lindlar liegt damit 28 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Lindlar damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,10

kW
▼ -28 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,7

%

881 Speicher bei 2.115 Anlagen

Installiert

23,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+7 %

Solaranlagen

2.115

Einwohner

21.615

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lindlar?

Segmentierter PV-Zubau in Lindlar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Lindlar wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -35 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lindlar: 1.598 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02040September 2025: 15 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 16 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0118235September 2025: 124 kW, Vorjahr 166 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 158 kW, Vorjahr 157 kWDezember 2025: 114 kW, Vorjahr 235 kWJanuar 2026: 69 kW, Vorjahr 171 kWFebruar 2026: 65 kW, Vorjahr 137 kWMärz 2026: 115 kW, Vorjahr 112 kWApril 2026: 45 kW, Vorjahr 155 kWMai 2026: 188 kW, Vorjahr 175 kWJuni 2026: 195 kW, Vorjahr 97 kWJuli 2026: 158 kW, Vorjahr 199 kWAugust 2026: 99 kW, Vorjahr 33 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0172344September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 344 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 184 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 336 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
111 160 kW -35 %
Heimsegment
2–30 kWp
124 1,4 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 236 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lindlar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lindlar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lindlar 198 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
133
Kapazität
787 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
63
Kapazität
864 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
35 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
198
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lindlar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lindlar 1,10 kW
Ø Oberbergischer Kreis 0,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lindlar hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lindlar auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 42 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 881 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Lindlar setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

23,8 MW Solarleistung aus 2.115 Anlagen – Lindlar hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Oberbergischer Kreis steht Lindlar auf Platz 3 von 13 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Oberbergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Lindlar?

51789

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lindlar — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lindlar gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.115 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,8 MW. Das entspricht 1,10 kW pro Einwohner.
881 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lindlar [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lindlar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lindlar installiert?

In Lindlar sind 23,8 MW PV-Leistung in 2.115 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.615 Einwohner entspricht der Bestand 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lindlar im Vergleich da?

Mit 1,10 kW pro Einwohner liegt Lindlar unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberbergischer Kreis belegt Lindlar Platz 3 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lindlar?

In Lindlar sind 881 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lindlar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lindlar 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 236 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lindlar?

Lindlar liegt im Landkreis Oberbergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Oberbergischer Kreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lindlar?

In Lindlar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 124 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 111 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lindlar?

In Lindlar wurden in den letzten 12 Monaten 111 Balkonkraftwerke registriert (160 kW). Das sind -35 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lindlar?

In Lindlar wurden in den letzten 12 Monaten 236 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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