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72 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Oberbergischer Kreis

Photovoltaik in Hückeswagen

28 % unter Bundesdurchschnitt

1.411 Anlagen mit 15,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hückeswagen, Landkreis Oberbergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.411 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 15,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.480 Einwohner sind das 1,10 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hückeswagen liegt damit 28 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Hückeswagen damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,1 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 39 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,10

kW
▼ -28 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,6

%

544 Speicher bei 1.411 Anlagen

Installiert

15,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,1 MW

+13 %

Solaranlagen

1.411

Einwohner

14.480

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hückeswagen?

Segmentierter PV-Zubau in Hückeswagen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hückeswagen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -30 %
  • Gewerbe▲ +9 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hückeswagen: 2.133 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01733September 2025: 8 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0217433September 2025: 77 kW, Vorjahr 89 kWOktober 2025: 56 kW, Vorjahr 196 kWNovember 2025: 107 kW, Vorjahr 132 kWDezember 2025: 71 kW, Vorjahr 110 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 433 kWFebruar 2026: 101 kW, Vorjahr 122 kWMärz 2026: 113 kW, Vorjahr 359 kWApril 2026: 194 kW, Vorjahr 80 kWMai 2026: 143 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 285 kW, Vorjahr 124 kWJuli 2026: 82 kW, Vorjahr 156 kWAugust 2026: 71 kW, Vorjahr 131 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0253505September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 265 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 85 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 91 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 505 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 93 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
86 135 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
105 1,4 MW -30 %
Gewerbe
>30 kWp
3 598 kW +9 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 195 2,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hückeswagen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hückeswagen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hückeswagen 148 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
103
Kapazität
564 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+25 %
Anlagen
43
Kapazität
612 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
79 kWh
Ø/Anlage
39,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
148
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hückeswagen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hückeswagen 1,10 kW
Ø Oberbergischer Kreis 0,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hückeswagen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hückeswagen auf?

Mit einer Speicherquote von 39 % gehört Hückeswagen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 544 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.411 Solaranlagen in Hückeswagen eine Leistung von 15,9 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 4 von 13: Hückeswagen liegt im Landkreis Oberbergischer Kreis spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Hückeswagen mit 1,10 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Oberbergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hückeswagen?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hückeswagen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hückeswagen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.411 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,9 MW. Das entspricht 1,10 kW pro Einwohner.
544 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hückeswagen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hueckeswagen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hückeswagen installiert?

In Hückeswagen sind 15,9 MW PV-Leistung in 1.411 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.480 Einwohner entspricht der Bestand 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hückeswagen im Vergleich da?

Mit 1,10 kW pro Einwohner liegt Hückeswagen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberbergischer Kreis belegt Hückeswagen Platz 4 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hückeswagen?

In Hückeswagen sind 544 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hückeswagen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hückeswagen 2,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 195 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hückeswagen?

Hückeswagen liegt im Landkreis Oberbergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Oberbergischer Kreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hückeswagen?

In Hückeswagen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 105 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hückeswagen?

In Hückeswagen wurden in den letzten 12 Monaten 86 Balkonkraftwerke registriert (135 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hückeswagen?

In Hückeswagen wurden in den letzten 12 Monaten 195 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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