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67 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Aschaffenburg

Photovoltaik in Goldbach

33 % unter Bundesdurchschnitt

975 Anlagen mit 10,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Goldbach, Landkreis Aschaffenburg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,0 MW, verteilt auf 975 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 9.857 Einwohner sind das 1,01 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Goldbach liegt damit 33 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Goldbach damit Platz 19 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,01

kW
▼ -33 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,4

%

404 Speicher bei 975 Anlagen

Installiert

10,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+11 %

Solaranlagen

975

Einwohner

9.857

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Goldbach?

Segmentierter PV-Zubau in Goldbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Goldbach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▲ +13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Goldbach: 1.062 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 4 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 3 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
064127September 2025: 58 kW, Vorjahr 75 kWOktober 2025: 101 kW, Vorjahr 39 kWNovember 2025: 73 kW, Vorjahr 36 kWDezember 2025: 26 kWJanuar 2026: 110 kW, Vorjahr 127 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 54 kWMärz 2026: 56 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 43 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 62 kWJuni 2026: 61 kW, Vorjahr 46 kWJuli 2026: 95 kW, Vorjahr 92 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 53 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
071141September 2025: 0 kWOktober 2025: 33 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 141 kW, Vorjahr 45 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 39 kWMai 2026: 38 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 75 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
65 735 kW +13 %
Gewerbe
>30 kWp
5 251 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 126 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Goldbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Goldbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Goldbach 101 Speicher mit zusammen 965 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +28 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+28 %
Anlagen
68
Kapazität
388 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
30
Kapazität
407 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
170 kWh
Ø/Anlage
56,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
101
Kapazität
965 kWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Goldbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Goldbach 1,01 kW
Ø Aschaffenburg 1,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Goldbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Goldbach auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Goldbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 404 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

10,0 MW Solarleistung aus 975 Anlagen – Goldbach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Goldbach rangiert auf Platz 19 von 32 im Landkreis Aschaffenburg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Goldbach mit 1,01 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg

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Welche Postleitzahl gehört zu Goldbach?

63773

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Goldbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Goldbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 975 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,0 MW. Das entspricht 1,01 kW pro Einwohner.
404 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Goldbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-goldbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Goldbach installiert?

In Goldbach sind 10,0 MW PV-Leistung in 975 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 32 im Landkreis Aschaffenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.857 Einwohner entspricht der Bestand 1,01 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Goldbach im Vergleich da?

Mit 1,01 kW pro Einwohner liegt Goldbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aschaffenburg belegt Goldbach Platz 19 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Goldbach?

In Goldbach sind 404 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Goldbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Goldbach 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 126 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Goldbach?

Goldbach liegt im Landkreis Aschaffenburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Goldbach?

In Goldbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 65 neuen Anlagen und 735 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Goldbach?

In Goldbach wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (75 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Goldbach?

In Goldbach wurden in den letzten 12 Monaten 126 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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