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70 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Viersen

Photovoltaik in Tönisvorst

30 % unter Bundesdurchschnitt

2.596 Anlagen mit 31,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Tönisvorst, Landkreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 2.596 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 31,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 29.251 Einwohner sind das 1,07 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Tönisvorst liegt damit 30 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Tönisvorst damit Platz 8 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,5 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,07

kW
▼ -30 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,1

%

1.275 Speicher bei 2.596 Anlagen

Installiert

31,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,5 MW

+11 %

Solaranlagen

2.596

Einwohner

29.251

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Tönisvorst?

Segmentierter PV-Zubau in Tönisvorst — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Tönisvorst wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+46 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+46 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▲ +46 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Tönisvorst: 3.517 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02549September 2025: 23 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 15 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 25 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0155310September 2025: 166 kW, Vorjahr 180 kWOktober 2025: 202 kW, Vorjahr 310 kWNovember 2025: 284 kW, Vorjahr 188 kWDezember 2025: 52 kW, Vorjahr 220 kWJanuar 2026: 144 kW, Vorjahr 209 kWFebruar 2026: 73 kW, Vorjahr 259 kWMärz 2026: 187 kW, Vorjahr 238 kWApril 2026: 137 kW, Vorjahr 205 kWMai 2026: 165 kW, Vorjahr 235 kWJuni 2026: 186 kW, Vorjahr 235 kWJuli 2026: 197 kW, Vorjahr 201 kWAugust 2026: 121 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0301601September 2025: 99 kW, Vorjahr 135 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 292 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 601 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 87 kWMärz 2026: 77 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 215 kWMai 2026: 128 kW, Vorjahr 80 kWJuni 2026: 40 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 320 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
156 232 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
174 1,9 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
9 1,4 MW +46 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 340 3,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Tönisvorst zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Tönisvorst, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Tönisvorst 264 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
180
Kapazität
962 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-18 %
Anlagen
80
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
169 kWh
Ø/Anlage
56,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
264
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Tönisvorst im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Tönisvorst 1,07 kW
Ø Viersen 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Tönisvorst hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Tönisvorst auf?

Mit einer Speicherquote von 49 % gehört Tönisvorst zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.275 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Tönisvorst zählt bislang 2.596 Solaranlagen mit 31,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 8 von 9: Tönisvorst liegt im Landkreis Viersen spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Tönisvorst mit 1,07 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Viersen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Tönisvorst?

47918

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Tönisvorst — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Tönisvorst gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.596 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,3 MW. Das entspricht 1,07 kW pro Einwohner.
1.275 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Tönisvorst [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-toenisvorst/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Tönisvorst installiert?

In Tönisvorst sind 31,3 MW PV-Leistung in 2.596 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 9 im Landkreis Viersen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 29.251 Einwohner entspricht der Bestand 1,07 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Tönisvorst im Vergleich da?

Mit 1,07 kW pro Einwohner liegt Tönisvorst unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Viersen belegt Tönisvorst Platz 8 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Tönisvorst?

In Tönisvorst sind 1.275 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Tönisvorst?

In den letzten 12 Monaten wurden in Tönisvorst 3,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 340 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Tönisvorst?

Tönisvorst liegt im Landkreis Viersen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Viersen gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Tönisvorst?

In Tönisvorst entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 174 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Tönisvorst?

In Tönisvorst wurden in den letzten 12 Monaten 156 Balkonkraftwerke registriert (232 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Tönisvorst?

In Tönisvorst wurden in den letzten 12 Monaten 340 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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