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83 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Viersen

Photovoltaik in Nettetal

Nah am Bundesdurchschnitt

3.989 Anlagen mit 53,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Nettetal, Landkreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.989 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 53,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 41.955 Einwohnern entspricht das 1,27 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Nettetal liegt damit 17 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 9 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 6,2 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,27

kW
▼ -17 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,6

%

1.500 Speicher bei 3.989 Anlagen

Installiert

53,2 MW

Zubau 12 Mon.

6,2 MW

+12 %

Solaranlagen

3.989

Einwohner

41.955

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Nettetal?

Segmentierter PV-Zubau in Nettetal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Nettetal verschiebt sich: Gewerbe legt um 286 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+286 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -1 %
  • Gewerbe▲ +286 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Nettetal: 6.225 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03263September 2025: 45 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 21 kW, Vorjahr 22 kWNovember 2025: 28 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 26 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 63 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 52 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 50 kWJuni 2026: 35 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 55 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 40 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0261522September 2025: 397 kW, Vorjahr 273 kWOktober 2025: 258 kW, Vorjahr 264 kWNovember 2025: 149 kW, Vorjahr 194 kWDezember 2025: 72 kW, Vorjahr 146 kWJanuar 2026: 200 kW, Vorjahr 195 kWFebruar 2026: 101 kW, Vorjahr 265 kWMärz 2026: 149 kW, Vorjahr 144 kWApril 2026: 223 kW, Vorjahr 222 kWMai 2026: 239 kW, Vorjahr 195 kWJuni 2026: 337 kW, Vorjahr 245 kWJuli 2026: 522 kW, Vorjahr 434 kWAugust 2026: 164 kW, Vorjahr 267 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 39 kW, Vorjahr 48 kWOktober 2025: 2.000 kW, Vorjahr 116 kWNovember 2025: 100 kWDezember 2025: 45 kWJanuar 2026: 202 kW, Vorjahr 213 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 220 kWApril 2026: 30 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 476 kW, Vorjahr 101 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
309 440 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
237 2,8 MW -1 %
Gewerbe
>30 kWp
11 3 MW +286 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 560 6,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Nettetal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Nettetal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Nettetal 392 Speicher mit zusammen 3,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +29 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
268
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+29 %
Anlagen
120
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
198 kWh
Ø/Anlage
66 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
392
Kapazität
3,2 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Nettetal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Nettetal 1,27 kW
Ø Viersen 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Nettetal liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Nettetal auf?

Auffällig hoch: 38 % aller Solaranlagen in Nettetal laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

53,2 MW aus 3.989 Anlagen: Nettetal liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Nettetal belegt Platz 4 von 9 im Landkreis Viersen – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Viersen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Nettetal?

4133441366

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Nettetal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Nettetal gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.989 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 53,2 MW. Das entspricht 1,27 kW pro Einwohner.
1.500 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Nettetal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-nettetal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Nettetal installiert?

In Nettetal sind 53,2 MW PV-Leistung in 3.989 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 9 im Landkreis Viersen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 41.955 Einwohner entspricht der Bestand 1,27 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Nettetal im Vergleich da?

Mit 1,27 kW pro Einwohner liegt Nettetal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Viersen belegt Nettetal Platz 4 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Nettetal?

In Nettetal sind 1.500 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Nettetal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Nettetal 6,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 560 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Nettetal?

Nettetal liegt im Landkreis Viersen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Viersen gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Nettetal?

In Nettetal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 11 neuen Anlagen und 3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 237 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Nettetal?

In Nettetal wurden in den letzten 12 Monaten 309 Balkonkraftwerke registriert (440 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Nettetal?

In Nettetal wurden in den letzten 12 Monaten 560 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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