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74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik im Landkreis Viersen

26 % unter Bundesdurchschnitt

27.638 Anlagen mit 334,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 16 von 53
Zubau-Rang 27 von 53
Vergleichen →

Der Landkreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 27.638 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 334,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 297.857 Einwohner sind das 1,12 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Viersen liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Viersen damit Platz 16 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 33,2 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 44 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,12

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

44,2

%

12.221 Speicher bei 27.638 Anlagen

Installiert

334,8 MW

Zubau 12 Mon.

33,2 MW

+10 %

Solaranlagen

27.638

Speicher

12.221

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Viersen?

Segmentierter PV-Zubau in Viersen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Viersen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbe▲ +6 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Viersen: 33.197 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0174348September 2025: 266 kW, Vorjahr 220 kWOktober 2025: 169 kW, Vorjahr 181 kWNovember 2025: 130 kW, Vorjahr 147 kWDezember 2025: 110 kW, Vorjahr 92 kWJanuar 2026: 90 kW, Vorjahr 129 kWFebruar 2026: 131 kW, Vorjahr 162 kWMärz 2026: 259 kW, Vorjahr 243 kWApril 2026: 335 kW, Vorjahr 243 kWMai 2026: 316 kW, Vorjahr 348 kWJuni 2026: 279 kW, Vorjahr 278 kWJuli 2026: 336 kW, Vorjahr 327 kWAugust 2026: 217 kW, Vorjahr 312 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
01k3kSeptember 2025: 2.004 kW, Vorjahr 2.449 kWOktober 2025: 1.952 kW, Vorjahr 2.246 kWNovember 2025: 1.812 kW, Vorjahr 2.066 kWDezember 2025: 1.325 kW, Vorjahr 1.892 kWJanuar 2026: 1.497 kW, Vorjahr 2.194 kWFebruar 2026: 1.019 kW, Vorjahr 2.057 kWMärz 2026: 1.808 kW, Vorjahr 1.845 kWApril 2026: 2.041 kW, Vorjahr 1.807 kWMai 2026: 2.047 kW, Vorjahr 2.287 kWJuni 2026: 2.493 kW, Vorjahr 1.737 kWJuli 2026: 2.805 kW, Vorjahr 2.289 kWAugust 2026: 1.184 kW, Vorjahr 1.613 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 237 kW, Vorjahr 997 kWOktober 2025: 2.300 kW, Vorjahr 715 kWNovember 2025: 646 kW, Vorjahr 817 kWDezember 2025: 465 kW, Vorjahr 443 kWJanuar 2026: 1.181 kW, Vorjahr 1.827 kWFebruar 2026: 1.124 kW, Vorjahr 159 kWMärz 2026: 495 kW, Vorjahr 1.402 kWApril 2026: 63 kW, Vorjahr 344 kWMai 2026: 317 kW, Vorjahr 80 kWJuni 2026: 391 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 1.235 kW, Vorjahr 1.066 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 61 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01020September 2025: 0 kWOktober 2025: 20 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 20 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.852 2,6 MW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.983 22 MW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
58 8,5 MW +6 %
Freifläche
Freifläche
2 39 kW
Gesamt 3.917 33,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Viersen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Viersen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Viersen 2.984 Speicher mit zusammen 25 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +260 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
2.008
Kapazität
10,7 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
943
Kapazität
12,6 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+260 %
Anlagen
20
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
77,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.984
Kapazität
25 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

26 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Viersen 1,12 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Viersen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Viersen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 12.221 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Viersen stehen bislang 27.638 Solaranlagen mit insgesamt 334,8 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 16 von 53: Viersen liegt in Nordrhein-Westfalen spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Viersen mit 1,12 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Willich führt mit 65,6 MW

9 Gemeinden im Landkreis Viersen

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Viersen

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Viersen

413344136641372413794174741748417494175147877479064791847929

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Viersen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Viersen gibt es laut solarzubau.de aktuell 27.638 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 334,8 MW. Das entspricht 1,12 kW pro Einwohner.
12.221 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Viersen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-viersen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Viersen installiert?

Im Landkreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 334,8 MW Photovoltaik-Leistung in 27.638 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 16 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 297.857 Einwohner entspricht der Bestand 1,12 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Viersen im Vergleich da?

Mit 1,12 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Viersen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Viersen?

Im Landkreis Viersen sind 12.221 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 44,2 % bezogen auf die 27.638 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Viersen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Viersen 33,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Viersen hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Viersen ist Willich mit 65,6 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 9 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Viersen?

Viersen ist ein Landkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Viersen?

Im Landkreis Viersen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.983 neuen Anlagen und 22 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 58 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Viersen?

Im Landkreis Viersen wurden in den letzten 12 Monaten 1.852 Balkonkraftwerke registriert (2,6 MW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Viersen?

Im Landkreis Viersen wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (39 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Viersen?

Im Landkreis Viersen wurden in den letzten 12 Monaten 3.917 neue Solaranlagen mit insgesamt 33,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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