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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Sieg-Kreis

Photovoltaik in Rheinbach

27 % unter Bundesdurchschnitt

2.451 Anlagen mit 29,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rheinbach, Landkreis Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 29,7 MW, verteilt auf 2.451 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 26.918 Einwohner sind das 1,10 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Rheinbach liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 19 Regionen in diesem Umfeld belegt Rheinbach damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,6 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,10

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,4

%

1.284 Speicher bei 2.451 Anlagen

Installiert

29,7 MW

Zubau 12 Mon.

3,6 MW

+12 %

Solaranlagen

2.451

Einwohner

26.918

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rheinbach?

Segmentierter PV-Zubau in Rheinbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Rheinbach verschiebt sich: Gewerbe legt um 196 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+196 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +26 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▲ +196 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rheinbach: 3.584 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938September 2025: 20 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 28 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0148295September 2025: 175 kW, Vorjahr 225 kWOktober 2025: 111 kW, Vorjahr 218 kWNovember 2025: 137 kW, Vorjahr 295 kWDezember 2025: 186 kW, Vorjahr 142 kWJanuar 2026: 142 kW, Vorjahr 281 kWFebruar 2026: 118 kW, Vorjahr 210 kWMärz 2026: 159 kW, Vorjahr 133 kWApril 2026: 124 kW, Vorjahr 182 kWMai 2026: 181 kW, Vorjahr 187 kWJuni 2026: 137 kW, Vorjahr 170 kWJuli 2026: 199 kW, Vorjahr 238 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 248 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05001kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 194 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 199 kW, Vorjahr 34 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 77 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 340 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 52 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 1.000 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 123 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
159 225 kW +26 %
Heimsegment
2–30 kWp
153 1,7 MW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
8 1,6 MW +196 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 321 3,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rheinbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rheinbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rheinbach 253 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
169
Kapazität
845 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
80
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
327 kWh
Ø/Anlage
109 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
253
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Rheinbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rheinbach 1,10 kW
Ø Rhein-Sieg-Kreis 0,80 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rheinbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rheinbach auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Rheinbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.284 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

29,7 MW Solarleistung aus 2.451 Anlagen – Rheinbach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Platz 3 von 19: Rheinbach liegt im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Rheinbach mit 1,10 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Rheinbach?

53359

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rheinbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rheinbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.451 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,7 MW. Das entspricht 1,10 kW pro Einwohner.
1.284 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rheinbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rheinbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rheinbach installiert?

In Rheinbach sind 29,7 MW PV-Leistung in 2.451 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 19 im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 26.918 Einwohner entspricht der Bestand 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rheinbach im Vergleich da?

Mit 1,10 kW pro Einwohner liegt Rheinbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis belegt Rheinbach Platz 3 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rheinbach?

In Rheinbach sind 1.284 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rheinbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rheinbach 3,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 321 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rheinbach?

Rheinbach liegt im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rheinbach?

In Rheinbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 153 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rheinbach?

In Rheinbach wurden in den letzten 12 Monaten 159 Balkonkraftwerke registriert (225 kW). Das sind +26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rheinbach?

In Rheinbach wurden in den letzten 12 Monaten 321 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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