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155 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Konstanz

Photovoltaik in Steißlingen

55 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 709 Anlagen mit 12,1 MW Gesamtleistung

Steißlingen, Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 709 Solaranlagen und 12,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 5.133 Einwohnern entspricht das 2,36 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Steißlingen liegt damit 55 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,36

kW
▲ +55 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,4

%

343 Speicher bei 709 Anlagen

Installiert

12,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+7 %

Solaranlagen

709

Einwohner

5.133

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Steißlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Steißlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Steißlingen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Steißlingen: 903 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0104207September 2025: 40 kW, Vorjahr 73 kWOktober 2025: 30 kW, Vorjahr 137 kWNovember 2025: 117 kW, Vorjahr 42 kWDezember 2025: 41 kW, Vorjahr 207 kWJanuar 2026: 46 kW, Vorjahr 68 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 60 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 83 kW, Vorjahr 32 kWJuni 2026: 16 kWJuli 2026: 111 kW, Vorjahr 145 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 72 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
081161September 2025: 0 kWOktober 2025: 161 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 98 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 64 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 78 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 39 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
49 625 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
3 239 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 83 903 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Steißlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Steißlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Steißlingen 58 Speicher mit zusammen 603 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +30 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-56 %
Anlagen
20
Kapazität
98 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+30 %
Anlagen
37
Kapazität
466 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
58
Kapazität
603 kWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Steißlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Steißlingen 2,36 kW
Ø Konstanz 1,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Steißlingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Steißlingen auf?

343 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Steißlingen – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Steißlingen aus. Insgesamt 709 Anlagen mit 12,1 MW machen das möglich.

Einordnung

Steißlingen führt das Feld im Landkreis Konstanz deutlich an: Platz 12 von 24, 66 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Steißlingen mit 2,36 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Konstanz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Steißlingen?

78256

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Steißlingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Steißlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 709 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,1 MW. Das entspricht 2,36 kW pro Einwohner.
343 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Steißlingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-steisslingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Steißlingen installiert?

In Steißlingen sind 12,1 MW PV-Leistung in 709 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 24 im Landkreis Konstanz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.133 Einwohner entspricht der Bestand 2,36 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Steißlingen im Vergleich da?

Mit 2,36 kW pro Einwohner liegt Steißlingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Konstanz belegt Steißlingen Platz 12 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Steißlingen?

In Steißlingen sind 343 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Steißlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Steißlingen 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 83 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Steißlingen?

Steißlingen liegt im Landkreis Konstanz im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Konstanz gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Steißlingen?

In Steißlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 49 neuen Anlagen und 625 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Steißlingen?

In Steißlingen wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Steißlingen?

In Steißlingen wurden in den letzten 12 Monaten 83 neue Solaranlagen mit insgesamt 903 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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