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161 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ortenaukreis

Photovoltaik in Kappel-Grafenhausen

61 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 738 Anlagen mit 12,9 MW Gesamtleistung

Kappel-Grafenhausen, Landkreis Ortenaukreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 12,9 MW, verteilt auf 738 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.246 Einwohnern entspricht das 2,45 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kappel-Grafenhausen liegt damit 61 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 51 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,45

kW
▲ +61 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,0

%

347 Speicher bei 738 Anlagen

Installiert

12,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+5 %

Solaranlagen

738

Einwohner

5.246

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kappel-Grafenhausen?

Segmentierter PV-Zubau in Kappel-Grafenhausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kappel-Grafenhausen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-35 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -48 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kappel-Grafenhausen: 604 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
064127September 2025: 34 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 41 kW, Vorjahr 53 kWNovember 2025: 107 kW, Vorjahr 93 kWDezember 2025: 66 kW, Vorjahr 107 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 126 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 63 kW, Vorjahr 28 kWApril 2026: 40 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 90 kWJuni 2026: 65 kW, Vorjahr 29 kWJuli 2026: 59 kW, Vorjahr 127 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 57 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 26 kW -48 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 578 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 62 604 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kappel-Grafenhausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kappel-Grafenhausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kappel-Grafenhausen 54 Speicher mit zusammen 524 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-49 %
Anlagen
21
Kapazität
116 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
33
Kapazität
408 kWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
54
Kapazität
524 kWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kappel-Grafenhausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kappel-Grafenhausen 2,45 kW
Ø Ortenaukreis 1,56 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kappel-Grafenhausen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kappel-Grafenhausen auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Kappel-Grafenhausen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Kappel-Grafenhausen aus. Insgesamt 738 Anlagen mit 12,9 MW machen das möglich.

Einordnung

Kappel-Grafenhausen führt das Feld im Landkreis Ortenaukreis deutlich an: Platz 6 von 51, 72 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Kappel-Grafenhausen mit 2,45 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Ortenaukreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kappel-Grafenhausen?

77966

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kappel-Grafenhausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kappel-Grafenhausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 738 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,9 MW. Das entspricht 2,45 kW pro Einwohner.
347 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kappel-Grafenhausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kappel-grafenhausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kappel-Grafenhausen installiert?

In Kappel-Grafenhausen sind 12,9 MW PV-Leistung in 738 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.246 Einwohner entspricht der Bestand 2,45 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kappel-Grafenhausen im Vergleich da?

Mit 2,45 kW pro Einwohner liegt Kappel-Grafenhausen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ortenaukreis belegt Kappel-Grafenhausen Platz 6 von 51. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kappel-Grafenhausen?

In Kappel-Grafenhausen sind 347 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kappel-Grafenhausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kappel-Grafenhausen 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 62 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kappel-Grafenhausen?

Kappel-Grafenhausen liegt im Landkreis Ortenaukreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Ortenaukreis gibt es insgesamt 51 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kappel-Grafenhausen?

In Kappel-Grafenhausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 578 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 17 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kappel-Grafenhausen?

In Kappel-Grafenhausen wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (26 kW). Das sind -48 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kappel-Grafenhausen?

In Kappel-Grafenhausen wurden in den letzten 12 Monaten 62 neue Solaranlagen mit insgesamt 604 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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