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229 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Konstanz

Photovoltaik in Gailingen am Hochrhein

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Gailingen am Hochrhein, Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 310 Solaranlagen und 10,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.044 Einwohner sind das 3,48 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Gailingen am Hochrhein liegt damit 129 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Gailingen am Hochrhein damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 34 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,48

kW
▲ +129 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,3

%

156 Speicher bei 310 Anlagen

Installiert

10,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

310

Einwohner

3.044

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gailingen am Hochrhein?

Segmentierter PV-Zubau in Gailingen am Hochrhein — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gailingen am Hochrhein setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
14 19 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 313 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 40 331 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gailingen am Hochrhein zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gailingen am Hochrhein, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gailingen am Hochrhein 30 Speicher mit zusammen 281 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-11 %
Anlagen
17
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
13
Kapazität
181 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
30
Kapazität
281 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gailingen am Hochrhein im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gailingen am Hochrhein 3,48 kW
Ø Konstanz 1,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gailingen am Hochrhein erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gailingen am Hochrhein auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 50 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 156 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Gailingen am Hochrhein setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

3,48 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Gailingen am Hochrhein an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 310 Anlagen und 10,6 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 5 von 24 und 144 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Gailingen am Hochrhein zu den Vorreitern im Landkreis Konstanz. 3,48 kW pro Kopf heben Gailingen am Hochrhein auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Konstanz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Gailingen am Hochrhein?

78262

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gailingen am Hochrhein — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gailingen am Hochrhein gibt es laut solarzubau.de aktuell 310 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,6 MW. Das entspricht 3,48 kW pro Einwohner.
156 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gailingen am Hochrhein [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gailingen-am-hochrhein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gailingen am Hochrhein installiert?

In Gailingen am Hochrhein sind 10,6 MW PV-Leistung in 310 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 24 im Landkreis Konstanz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.044 Einwohner entspricht der Bestand 3,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gailingen am Hochrhein im Vergleich da?

Mit 3,48 kW pro Einwohner liegt Gailingen am Hochrhein über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Konstanz belegt Gailingen am Hochrhein Platz 5 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gailingen am Hochrhein?

In Gailingen am Hochrhein sind 156 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gailingen am Hochrhein?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gailingen am Hochrhein 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 40 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gailingen am Hochrhein?

Gailingen am Hochrhein liegt im Landkreis Konstanz im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Konstanz gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gailingen am Hochrhein?

In Gailingen am Hochrhein entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 26 neuen Anlagen und 313 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gailingen am Hochrhein?

In Gailingen am Hochrhein wurden in den letzten 12 Monaten 14 Balkonkraftwerke registriert (19 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gailingen am Hochrhein?

In Gailingen am Hochrhein wurden in den letzten 12 Monaten 40 neue Solaranlagen mit insgesamt 331 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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