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150 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Waldshut

Photovoltaik in Stühlingen

50 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 752 Anlagen mit 12,2 MW Gesamtleistung

Stühlingen, Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 752 Solaranlagen und 12,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.351 Einwohner sind das 2,28 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Stühlingen liegt damit 50 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Stühlingen damit Platz 13 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,28

kW
▲ +50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,9

%

315 Speicher bei 752 Anlagen

Installiert

12,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+10 %

Solaranlagen

752

Einwohner

5.351

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stühlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Stühlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Stühlingen wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -40 %
  • Heimsegment▼ -39 %
  • Gewerbe▲ +5 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stühlingen: 1.200 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035September 2025: 0 kWOktober 2025: 2 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0104208September 2025: 45 kW, Vorjahr 88 kWOktober 2025: 73 kW, Vorjahr 133 kWNovember 2025: 25 kW, Vorjahr 37 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 208 kWJanuar 2026: 39 kW, Vorjahr 109 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 27 kWMärz 2026: 62 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 74 kW, Vorjahr 46 kWJuli 2026: 49 kW, Vorjahr 42 kWAugust 2026: 64 kW, Vorjahr 69 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0275550September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 246 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 222 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 51 kWMai 2026: 99 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 550 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
10 13 kW -40 %
Heimsegment
2–30 kWp
39 539 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
2 649 kW +5 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 51 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stühlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stühlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stühlingen 51 Speicher mit zusammen 469 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
32
Kapazität
184 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-38 %
Anlagen
19
Kapazität
285 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
51
Kapazität
469 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stühlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stühlingen 2,28 kW
Ø Waldshut 1,73 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stühlingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stühlingen auf?

Mit einer Speicherquote von 42 % gehört Stühlingen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 315 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Stühlingen setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 752 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 12,2 MW – ein Wert, der die Region in Baden-Württemberg überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Platz 13 von 32 im Landkreis Waldshut: Stühlingen übertrifft den Landesdurchschnitt um 60 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Stühlingen mit 2,28 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Waldshut

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Stühlingen?

797777978079879

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stühlingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stühlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 752 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,2 MW. Das entspricht 2,28 kW pro Einwohner.
315 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stühlingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stuehlingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stühlingen installiert?

In Stühlingen sind 12,2 MW PV-Leistung in 752 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 32 im Landkreis Waldshut. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.351 Einwohner entspricht der Bestand 2,28 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stühlingen im Vergleich da?

Mit 2,28 kW pro Einwohner liegt Stühlingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Waldshut belegt Stühlingen Platz 13 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stühlingen?

In Stühlingen sind 315 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stühlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stühlingen 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stühlingen?

Stühlingen liegt im Landkreis Waldshut im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Waldshut gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stühlingen?

In Stühlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 649 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 39 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stühlingen?

In Stühlingen wurden in den letzten 12 Monaten 10 Balkonkraftwerke registriert (13 kW). Das sind -40 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stühlingen?

In Stühlingen wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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