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43 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Waldkraiburg

57 % unter Bundesdurchschnitt

1.435 Anlagen mit 17,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Waldkraiburg, Landkreis Mühldorf a. Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.435 Solaranlagen und 17,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 25.737 Einwohnern entspricht das 0,66 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Waldkraiburg liegt damit 57 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 31 von 31 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,66

kW
▼ -57 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,9

%

688 Speicher bei 1.435 Anlagen

Installiert

17,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+6 %

Solaranlagen

1.435

Einwohner

25.737

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Waldkraiburg?

Segmentierter PV-Zubau in Waldkraiburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Waldkraiburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Waldkraiburg: 1.090 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 14 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
079157September 2025: 66 kW, Vorjahr 94 kWOktober 2025: 71 kW, Vorjahr 157 kWNovember 2025: 94 kW, Vorjahr 76 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 84 kWJanuar 2026: 50 kW, Vorjahr 106 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 50 kWMärz 2026: 73 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 137 kW, Vorjahr 68 kWJuni 2026: 59 kW, Vorjahr 82 kWJuli 2026: 116 kW, Vorjahr 139 kWAugust 2026: 68 kW, Vorjahr 45 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0139277September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 97 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 277 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 45 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
104 143 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
78 900 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
1 45 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 185 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Waldkraiburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Waldkraiburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldkraiburg 126 Speicher mit zusammen 932 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +28 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+28 %
Anlagen
82
Kapazität
383 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-6 %
Anlagen
44
Kapazität
549 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
126
Kapazität
932 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Waldkraiburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Waldkraiburg 0,66 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Waldkraiburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Waldkraiburg auf?

Auffällig hoch: 48 % aller Solaranlagen in Waldkraiburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Waldkraiburg zählt bislang 1.435 Solaranlagen mit 17,0 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Mühldorf a. Inn steht Waldkraiburg auf Platz 31 von 31. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Waldkraiburg?

84478

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Waldkraiburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Waldkraiburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.435 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,0 MW. Das entspricht 0,66 kW pro Einwohner.
688 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Waldkraiburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waldkraiburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Waldkraiburg installiert?

In Waldkraiburg sind 17,0 MW PV-Leistung in 1.435 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.737 Einwohner entspricht der Bestand 0,66 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Waldkraiburg im Vergleich da?

Mit 0,66 kW pro Einwohner liegt Waldkraiburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Waldkraiburg Platz 31 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Waldkraiburg?

In Waldkraiburg sind 688 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Waldkraiburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldkraiburg 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 185 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Waldkraiburg?

Waldkraiburg liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Waldkraiburg?

In Waldkraiburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 78 neuen Anlagen und 900 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 104 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Waldkraiburg?

In Waldkraiburg wurden in den letzten 12 Monaten 104 Balkonkraftwerke registriert (143 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Waldkraiburg?

In Waldkraiburg wurden in den letzten 12 Monaten 185 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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