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Wachstumsregion
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Gemeinde in Baden-Württemberg · Konstanz

Photovoltaik in Singen (Hohentwiel)

Solaranlagen
2.564 Anlagen
Installierte Leistung
64,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,35 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 31 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Wie viele Solaranlagen gibt es in Singen (Hohentwiel)?

Singen (Hohentwiel), Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 2.564 Solaranlagen und 64,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 47.621 Einwohner sind das 1,35 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Singen (Hohentwiel) liegt damit 14 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Singen (Hohentwiel) damit Platz 21 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 20,2 MW, das entspricht etwa 31 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 25 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,35

kW
▼ -14 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,5

%

1.347 Speicher bei 2.564 Anlagen

Installiert

64,2 MW

Zubau 12 Mon.

20,2 MW

+31 %

Solaranlagen

2.564

Einwohner

47.621

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Singen (Hohentwiel)?

Segmentierter PV-Zubau in Singen (Hohentwiel) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Singen (Hohentwiel): +31 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+31 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +31 %
  • Heimsegment▲ +20 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Singen (Hohentwiel): 20.231 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01937November 2025: 16 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 34 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 29 kWSeptember 2026: 15 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2026: 20 kW, Vorjahr 8 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0209418November 2025: 287 kW, Vorjahr 212 kWDezember 2025: 320 kW, Vorjahr 143 kWJanuar 2026: 103 kW, Vorjahr 219 kWFebruar 2026: 154 kW, Vorjahr 152 kWMärz 2026: 418 kW, Vorjahr 133 kWApril 2026: 341 kW, Vorjahr 189 kWMai 2026: 167 kW, Vorjahr 259 kWJuni 2026: 303 kW, Vorjahr 136 kWJuli 2026: 255 kW, Vorjahr 372 kWAugust 2026: 163 kW, Vorjahr 186 kWSeptember 2026: 240 kW, Vorjahr 209 kWOktober 2026: 192 kW, Vorjahr 239 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0272544November 2025: 40 kWDezember 2025: 544 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 69 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 49 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 212 kWJuni 2026: 203 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 100 kWSeptember 2026: 243 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
06k12kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 4.171 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 11.581 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
183 258 kW +31 %
Heimsegment
2–30 kWp
228 2,9 MW +20 %
Gewerbe
>30 kWp
9 1,2 MW —
Freifläche
Freifläche
3 15,8 MW —
Gesamt 432 20,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Singen (Hohentwiel) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Singen (Hohentwiel), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Singen (Hohentwiel) 329 Speicher mit zusammen 3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +49 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
173
Kapazität
885 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+49 %
Anlagen
146
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
117 kWh
Ø/Anlage
39 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
329
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Singen (Hohentwiel) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Singen (Hohentwiel) 1,35 kW
Ø Konstanz 1,71 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Singen (Hohentwiel) liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Singen (Hohentwiel) auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 53 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.347 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Singen (Hohentwiel) setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,35 kW pro Kopf – damit bewegt sich Singen (Hohentwiel) nahe am Bundesmittel. 2.564 Anlagen mit 64,2 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Singen (Hohentwiel) reiht sich auf Platz 21 von 24 im Landkreis Konstanz ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Konstanz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Singen (Hohentwiel): Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

25,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

53 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

432 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Singen (Hohentwiel) ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 72 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,7 kWp. 555 Balkonkraftwerke sind registriert, 183 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 53 % liegt Singen (Hohentwiel) weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 432 neuen Anlagen in zwölf Monaten gehört Singen (Hohentwiel) zu den Orten mit hoher Ausbaudynamik: 425 Watt je Einwohner, 2,0-mal der Bundeswert, klar über dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Singen (Hohentwiel)?

7822478259

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Singen (Hohentwiel) — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Singen (Hohentwiel) gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.564 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 64,2 MW. Das entspricht 1,35 kW pro Einwohner.
1.347 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Singen (Hohentwiel) [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-singen-hohentwiel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Singen (Hohentwiel) installiert?

In Singen (Hohentwiel) sind 64,2 MW PV-Leistung in 2.564 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 24 im Landkreis Konstanz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 47.621 Einwohner entspricht der Bestand 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Singen (Hohentwiel) im Vergleich da?

Mit 1,35 kW pro Einwohner liegt Singen (Hohentwiel) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Konstanz belegt Singen (Hohentwiel) Platz 21 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Singen (Hohentwiel)?

In Singen (Hohentwiel) sind 1.347 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,5 % bezogen auf die Solaranlagen. In Singen (Hohentwiel) ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 13 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Singen (Hohentwiel)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Singen (Hohentwiel) 20,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 432 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 425 Watt in zwölf Monaten, das 2,0-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 31 Prozent – rund 31 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Singen (Hohentwiel) üblich?

Eine typische Dachanlage in Singen (Hohentwiel) hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.846 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Singen (Hohentwiel) stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 30 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 555 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Singen (Hohentwiel)?

Singen (Hohentwiel) liegt im Landkreis Konstanz im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Konstanz gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Singen (Hohentwiel)?

In Singen (Hohentwiel) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 3 neuen Anlagen und 15,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 228 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Singen (Hohentwiel)?

In Singen (Hohentwiel) wurden in den letzten 12 Monaten 183 Balkonkraftwerke registriert (258 kW). Das sind +31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Singen (Hohentwiel)?

In Singen (Hohentwiel) wurden in den letzten 12 Monaten 3 Freiflächenanlagen zugebaut (15,8 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Singen (Hohentwiel)?

In Singen (Hohentwiel) wurden in den letzten 12 Monaten 432 neue Solaranlagen mit insgesamt 20,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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