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83 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ortenaukreis

Photovoltaik in Kehl

Solaranlagen
3.165 Anlagen
Installierte Leistung
51,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,29 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

3.165 Anlagen mit 51,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Kehl?

Kehl, Landkreis Ortenaukreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 3.165 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 51,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 39.584 Einwohner sind das 1,29 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Kehl liegt damit 17 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 51 Regionen in diesem Umfeld belegt Kehl damit Platz 43 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,9 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 39 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,29

kW
▼ -17 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,0

%

1.234 Speicher bei 3.165 Anlagen

Installiert

51,1 MW

Zubau 12 Mon.

3,9 MW

+8 %

Solaranlagen

3.165

Einwohner

39.584

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kehl?

Segmentierter PV-Zubau in Kehl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Kehl wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbe▼ -70 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kehl: 3.938 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938November 2025: 19 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 21 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 29 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 25 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 27 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 38 kWSeptember 2026: 13 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0213426November 2025: 309 kW, Vorjahr 179 kWDezember 2025: 102 kW, Vorjahr 208 kWJanuar 2026: 227 kW, Vorjahr 426 kWFebruar 2026: 217 kW, Vorjahr 199 kWMärz 2026: 178 kW, Vorjahr 245 kWApril 2026: 242 kW, Vorjahr 126 kWMai 2026: 232 kW, Vorjahr 245 kWJuni 2026: 203 kW, Vorjahr 171 kWJuli 2026: 136 kW, Vorjahr 226 kWAugust 2026: 200 kW, Vorjahr 172 kWSeptember 2026: 198 kW, Vorjahr 259 kWOktober 2026: 117 kW, Vorjahr 131 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0305610November 2025: 0 kWDezember 2025: 52 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 307 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 610 kWJuni 2026: 199 kW, Vorjahr 48 kWJuli 2026: 81 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05001kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 1.000 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
150 214 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
179 2,4 MW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
5 333 kW -70 %
Freifläche
Freifläche
1 1 MW —
Gesamt 339 3,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kehl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kehl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kehl 243 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
141
Kapazität
792 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
95
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
5
Kapazität
217 kWh
Ø/Anlage
43,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
243
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Kehl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kehl 1,29 kW
Ø Ortenaukreis 1,59 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Kehl liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Kehl auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 39 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.234 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Kehl setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Kehl sind 3.165 PV-Anlagen mit zusammen 51,1 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Kehl belegt aktuell Platz 43 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Ortenaukreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Kehl: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

39 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

339 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Kehl ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 74 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,2 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 50 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 39 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 100 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (339 Anlagen, 3,9 MW) gehört Kehl zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 0 % weitgehend stabil.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kehl?

7769477866

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kehl — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kehl gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.165 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 51,1 MW. Das entspricht 1,29 kW pro Einwohner.
1.234 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kehl [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kehl/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kehl installiert?

In Kehl sind 51,1 MW PV-Leistung in 3.165 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 43 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 39.584 Einwohner entspricht der Bestand 1,29 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kehl im Vergleich da?

Mit 1,29 kW pro Einwohner liegt Kehl unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ortenaukreis belegt Kehl Platz 43 von 51. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kehl?

In Kehl sind 1.234 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Kehl liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kehl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kehl 3,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 339 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 100 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Kehl üblich?

Eine typische Dachanlage in Kehl hat 10,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.347 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Kehl stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 50 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 603 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kehl?

Kehl liegt im Landkreis Ortenaukreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Ortenaukreis gibt es insgesamt 51 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kehl?

In Kehl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 179 neuen Anlagen und 2,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kehl?

In Kehl wurden in den letzten 12 Monaten 150 Balkonkraftwerke registriert (214 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Kehl?

In Kehl wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kehl?

In Kehl wurden in den letzten 12 Monaten 339 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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