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102 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Schwalmstadt

Nah am Bundesdurchschnitt

1.832 Anlagen mit 28,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schwalmstadt, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.832 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 28,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 18.420 Einwohnern entspricht das 1,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schwalmstadt liegt damit 2 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 25 von 27 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 34 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,56

kW
▲ +2 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,7

%

618 Speicher bei 1.832 Anlagen

Installiert

28,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+4 %

Solaranlagen

1.832

Einwohner

18.420

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwalmstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Schwalmstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schwalmstadt trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-21 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -21 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbe▼ -80 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwalmstadt: 1.275 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01529September 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 12 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 22 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 29 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0123245September 2025: 82 kW, Vorjahr 121 kWOktober 2025: 95 kW, Vorjahr 98 kWNovember 2025: 43 kW, Vorjahr 213 kWDezember 2025: 62 kW, Vorjahr 138 kWJanuar 2026: 139 kW, Vorjahr 155 kWFebruar 2026: 48 kW, Vorjahr 245 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 106 kWApril 2026: 46 kW, Vorjahr 151 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 135 kWJuni 2026: 109 kW, Vorjahr 131 kWJuli 2026: 143 kW, Vorjahr 105 kWAugust 2026: 41 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0342684September 2025: 189 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 48 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 684 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 40 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 132 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 92 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
87 128 kW -21 %
Heimsegment
2–30 kWp
69 897 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
2 229 kW -80 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 161 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwalmstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwalmstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwalmstadt 123 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-30 %
Anlagen
72
Kapazität
324 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
49
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
123
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schwalmstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schwalmstadt 1,56 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,14 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schwalmstadt liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schwalmstadt auf?

Auffällig hoch: 34 % aller Solaranlagen in Schwalmstadt laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1.832 Solaranlagen erzeugen in Schwalmstadt eine Gesamtleistung von 28,7 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Schwalmstadt führt das Feld im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis deutlich an: Platz 25 von 27, 64 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Schwalmstadt nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schwalmstadt?

34613

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schwalmstadt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schwalmstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.832 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,7 MW. Das entspricht 1,56 kW pro Einwohner.
618 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwalmstadt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schwalmstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schwalmstadt installiert?

In Schwalmstadt sind 28,7 MW PV-Leistung in 1.832 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 25 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.420 Einwohner entspricht der Bestand 1,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schwalmstadt im Vergleich da?

Mit 1,56 kW pro Einwohner liegt Schwalmstadt über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Schwalmstadt Platz 25 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schwalmstadt?

In Schwalmstadt sind 618 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schwalmstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwalmstadt 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 161 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schwalmstadt?

Schwalmstadt liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schwalmstadt?

In Schwalmstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 69 neuen Anlagen und 897 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schwalmstadt?

In Schwalmstadt wurden in den letzten 12 Monaten 87 Balkonkraftwerke registriert (128 kW). Das sind -21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schwalmstadt?

In Schwalmstadt wurden in den letzten 12 Monaten 161 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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