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86 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Werra-Meißner-Kreis

Photovoltaik in Eschwege

Solaranlagen
1.563 Anlagen
Installierte Leistung
25,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,34 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.563 Anlagen mit 25,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Eschwege?

Eschwege, Landkreis Werra-Meißner-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.563 Solaranlagen und 25,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 18.743 Einwohnern entspricht das 1,34 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Eschwege liegt damit 14 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 16 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,34

kW
▼ -14 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,3

%

598 Speicher bei 1.563 Anlagen

Installiert

25,2 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+9 %

Solaranlagen

1.563

Einwohner

18.743

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eschwege?

Segmentierter PV-Zubau in Eschwege — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Eschwege verschiebt sich: Gewerbe legt um 36 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+36 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -45 %
  • Gewerbe▲ +36 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Eschwege: 2.207 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631November 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 31 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 22 kWSeptember 2026: 20 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0342684November 2025: 158 kW, Vorjahr 89 kWDezember 2025: 115 kW, Vorjahr 113 kWJanuar 2026: 87 kW, Vorjahr 437 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 109 kW, Vorjahr 101 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 351 kWMai 2026: 87 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 153 kW, Vorjahr 684 kWJuli 2026: 118 kW, Vorjahr 157 kWAugust 2026: 119 kW, Vorjahr 82 kWSeptember 2026: 123 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2026: 133 kW, Vorjahr 73 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0124247November 2025: 0 kW, Vorjahr 87 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 95 kWJanuar 2026: 130 kW, Vorjahr 152 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 115 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 234 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 247 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 100 kW, Vorjahr 99 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0314628November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 628 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 5 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
118 172 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
104 1,3 MW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
6 748 kW +36 %
Freifläche
Freifläche
1 5 kW —
Gesamt 229 2,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eschwege zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eschwege, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Eschwege 155 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +43 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
94
Kapazität
499 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+43 %
Anlagen
61
Kapazität
805 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
155
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Eschwege im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eschwege 1,34 kW
Ø Werra-Meißner-Kreis 1,59 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Eschwege liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Eschwege auf?

598 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Eschwege – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,34 kW pro Kopf – damit bewegt sich Eschwege nahe am Bundesmittel. 1.563 Anlagen mit 25,2 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Eschwege belegt Platz 10 von 16 im Landkreis Werra-Meißner-Kreis – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,34 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Werra-Meißner-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Eschwege: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

229 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Eschwege ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 66 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,4 kWp. Mit 456 Steckersolargeräten (118 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Eschwege angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 38 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Eschwege verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Eschwege läuft gebremst: 229 neue Anlagen mit 2,2 MW in zwölf Monaten sind 118 Watt je Einwohner, rund 44 % unter dem Bundeswert und etwa im Landestempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 39 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Eschwege?

37269

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eschwege — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eschwege gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.563 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,2 MW. Das entspricht 1,34 kW pro Einwohner.
598 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eschwege [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eschwege/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eschwege installiert?

In Eschwege sind 25,2 MW PV-Leistung in 1.563 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 16 im Landkreis Werra-Meißner-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.743 Einwohner entspricht der Bestand 1,34 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eschwege im Vergleich da?

Mit 1,34 kW pro Einwohner liegt Eschwege unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Werra-Meißner-Kreis belegt Eschwege Platz 10 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eschwege?

In Eschwege sind 598 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Eschwege liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eschwege?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eschwege 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 229 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 118 Watt in zwölf Monaten, rund 44 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Hessens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Eschwege üblich?

Eine typische Dachanlage in Eschwege hat 11,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.024 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Eschwege stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 26 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 456 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eschwege?

Eschwege liegt im Landkreis Werra-Meißner-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Werra-Meißner-Kreis gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eschwege?

In Eschwege entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 104 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eschwege?

In Eschwege wurden in den letzten 12 Monaten 118 Balkonkraftwerke registriert (172 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Eschwege?

In Eschwege wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (5 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eschwege?

In Eschwege wurden in den letzten 12 Monaten 229 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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