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170 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Knüllwald

Solaranlagen
680 Anlagen
Installierte Leistung
11,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,65 kW pro Kopf

70 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 680 Anlagen mit 11,8 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Knüllwald?

Knüllwald, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,8 MW, verteilt auf 680 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.443 Einwohnern entspricht das 2,65 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Knüllwald liegt damit 70 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 27 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 30 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,65

kW
▲ +70 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,4

%

207 Speicher bei 680 Anlagen

Installiert

11,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

680

Einwohner

4.443

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Knüllwald?

Segmentierter PV-Zubau in Knüllwald — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Knüllwald trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -13 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Knüllwald: 349 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059November 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
050100November 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWDezember 2025: 26 kW, Vorjahr 46 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 52 kW, Vorjahr 42 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 48 kWSeptember 2026: 34 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2026: 22 kW, Vorjahr 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 46 kW -13 %
Heimsegment
2–30 kWp
25 303 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 59 349 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Knüllwald zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Knüllwald, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Knüllwald 46 Speicher mit zusammen 419 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +33 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
28
Kapazität
149 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+33 %
Anlagen
18
Kapazität
270 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
46
Kapazität
419 kWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Knüllwald im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Knüllwald 2,65 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,16 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Knüllwald hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Knüllwald auf?

207 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Knüllwald – eine Quote von 30 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Beim Solarausbau hat Knüllwald die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,7-Fache. Hinter den 11,8 MW Gesamtleistung stehen 680 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Schwalm-Eder-Kreis belegt Knüllwald Platz 4 von 27 – ganze 172 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Knüllwald mit 2,65 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Knüllwald: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

17,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

30 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

59 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Knüllwald ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 74 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,6 kWp. Mit 149 Steckersolargeräten (34 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Knüllwald angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 30 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Knüllwald verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Knüllwald derzeit kaum statt: 59 neue Anlagen mit 0,3 MW in zwölf Monaten, 79 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 33 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Knüllwald?

34593

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Knüllwald — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Knüllwald gibt es laut solarzubau.de aktuell 680 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,8 MW. Das entspricht 2,65 kW pro Einwohner.
207 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Knüllwald [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-knuellwald/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Knüllwald installiert?

In Knüllwald sind 11,8 MW PV-Leistung in 680 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.443 Einwohner entspricht der Bestand 2,65 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Knüllwald im Vergleich da?

Mit 2,65 kW pro Einwohner liegt Knüllwald über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Knüllwald Platz 4 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Knüllwald?

In Knüllwald sind 207 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Knüllwald liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Knüllwald?

In den letzten 12 Monaten wurden in Knüllwald 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 59 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 79 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Knüllwald üblich?

Eine typische Dachanlage in Knüllwald hat 11,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 502 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Knüllwald stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 22 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 149 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Knüllwald?

Knüllwald liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Knüllwald?

In Knüllwald entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 25 neuen Anlagen und 303 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 34 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Knüllwald?

In Knüllwald wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind -13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Knüllwald?

In Knüllwald wurden in den letzten 12 Monaten 59 neue Solaranlagen mit insgesamt 349 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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