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69 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Roth

Photovoltaik in Roth

31 % unter Bundesdurchschnitt

2.317 Anlagen mit 26,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Roth in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.317 Solaranlagen und 26,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 25.458 Einwohnern entspricht das 1,05 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Roth liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 16 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,05

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,2

%

1.140 Speicher bei 2.317 Anlagen

Installiert

26,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+7 %

Solaranlagen

2.317

Einwohner

25.458

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Roth?

Segmentierter PV-Zubau in Roth — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Roth setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+19 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +19 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Roth: 1.841 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734September 2025: 19 kW, Vorjahr 28 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 19 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0134267September 2025: 213 kW, Vorjahr 207 kWOktober 2025: 93 kW, Vorjahr 154 kWNovember 2025: 151 kW, Vorjahr 179 kWDezember 2025: 43 kW, Vorjahr 191 kWJanuar 2026: 69 kW, Vorjahr 241 kWFebruar 2026: 152 kW, Vorjahr 98 kWMärz 2026: 147 kW, Vorjahr 137 kWApril 2026: 127 kW, Vorjahr 142 kWMai 2026: 186 kW, Vorjahr 123 kWJuni 2026: 102 kW, Vorjahr 267 kWJuli 2026: 184 kW, Vorjahr 233 kWAugust 2026: 150 kW, Vorjahr 158 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 46 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 98 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
150 220 kW +19 %
Heimsegment
2–30 kWp
170 1,6 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 321 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Roth zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Roth, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Roth 250 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +2 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
181
Kapazität
860 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-25 %
Anlagen
65
Kapazität
885 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
34,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
250
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Roth im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Roth 1,05 kW
Ø Roth 3,36 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Roth hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Roth auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Roth laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Roth stehen bislang 2.317 Solaranlagen mit insgesamt 26,7 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Roth steht Roth auf Platz 14 von 16. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,05 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Roth

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Roth?

91154

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Roth — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Roth gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.317 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,7 MW. Das entspricht 1,05 kW pro Einwohner.
1.140 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Roth [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-roth-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Roth installiert?

In Roth sind 26,7 MW PV-Leistung in 2.317 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 16 im Landkreis Roth. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.458 Einwohner entspricht der Bestand 1,05 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Roth im Vergleich da?

Mit 1,05 kW pro Einwohner liegt Roth unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Roth belegt Roth Platz 14 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Roth?

In Roth sind 1.140 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Roth?

In den letzten 12 Monaten wurden in Roth 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 321 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Roth?

Roth liegt im Landkreis Roth im Bundesland Bayern. Im Landkreis Roth gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Roth?

In Roth entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 170 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 150 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Roth?

In Roth wurden in den letzten 12 Monaten 150 Balkonkraftwerke registriert (220 kW). Das sind +19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Roth?

In Roth wurden in den letzten 12 Monaten 321 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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