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221 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Roth

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 42 von 96
Zubau-Rang 47 von 96
Vergleichen →

Der Landkreis Roth in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 16.811 Solaranlagen und 432,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 128.632 Einwohnern entspricht das 3,36 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Roth liegt damit 121 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 42 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 38,1 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 44 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 26 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,36

kW
▲ +121 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

44,3

%

7.440 Speicher bei 16.811 Anlagen

Installiert

432,4 MW

Zubau 12 Mon.

38,1 MW

+9 %

Solaranlagen

16.811

Speicher

7.440

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Roth?

Segmentierter PV-Zubau in Roth — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Roth setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -65 %
  • Freifläche▼ -70 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Roth: 38.114 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
087174September 2025: 113 kW, Vorjahr 90 kWOktober 2025: 73 kW, Vorjahr 69 kWNovember 2025: 46 kW, Vorjahr 48 kWDezember 2025: 64 kW, Vorjahr 55 kWJanuar 2026: 54 kW, Vorjahr 37 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 112 kW, Vorjahr 104 kWApril 2026: 174 kW, Vorjahr 120 kWMai 2026: 163 kW, Vorjahr 105 kWJuni 2026: 117 kW, Vorjahr 124 kWJuli 2026: 157 kW, Vorjahr 146 kWAugust 2026: 91 kW, Vorjahr 127 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
08982kSeptember 2025: 1.137 kW, Vorjahr 1.327 kWOktober 2025: 1.077 kW, Vorjahr 1.594 kWNovember 2025: 1.026 kW, Vorjahr 1.411 kWDezember 2025: 789 kW, Vorjahr 1.478 kWJanuar 2026: 833 kW, Vorjahr 1.443 kWFebruar 2026: 675 kW, Vorjahr 868 kWMärz 2026: 923 kW, Vorjahr 829 kWApril 2026: 775 kW, Vorjahr 1.105 kWMai 2026: 1.293 kW, Vorjahr 1.235 kWJuni 2026: 1.318 kW, Vorjahr 1.117 kWJuli 2026: 1.796 kW, Vorjahr 1.614 kWAugust 2026: 732 kW, Vorjahr 812 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
08322kSeptember 2025: 99 kWOktober 2025: 187 kW, Vorjahr 106 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 517 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 465 kWJanuar 2026: 69 kW, Vorjahr 1.663 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 65 kW, Vorjahr 62 kWApril 2026: 769 kW, Vorjahr 199 kWMai 2026: 99 kW, Vorjahr 405 kWJuni 2026: 59 kW, Vorjahr 544 kWJuli 2026: 131 kW, Vorjahr 120 kWAugust 2026: 90 kW, Vorjahr 247 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
09k18kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 6.865 kW, Vorjahr 3.996 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 999 kW, Vorjahr 18.024 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 6.639 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 6.998 kWMai 2026: 3.000 kW, Vorjahr 11.189 kWJuni 2026: 2.497 kWJuli 2026: 9.300 kW, Vorjahr 11.797 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 16.119 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
834 1,2 MW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.104 12,4 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
15 1,6 MW -65 %
Freifläche
Freifläche
7 22,7 MW -70 %
Gesamt 1.975 38,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Roth zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Roth, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Roth 1.592 Speicher mit zusammen 14,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +96 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
967
Kapazität
5 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
597
Kapazität
7,7 MWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+96 %
Anlagen
19
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
68,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.592
Kapazität
14,2 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

121 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Roth 3,36 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Roth erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Roth laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Roth gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,36 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 16.811 Anlagen erzeugen zusammen 432,4 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Roth positioniert sich in Bayern auf Platz 42 von 96 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Roth mit 3,36 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Greding führt mit 107,0 MW

16 Gemeinden im Landkreis Roth

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Roth

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Roth

90475905309058490596911269115491161911669117191174911779118091183911869118791189

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Roth — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Roth gibt es laut solarzubau.de aktuell 16.811 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 432,4 MW. Das entspricht 3,36 kW pro Einwohner.
7.440 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Roth [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-roth/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Roth installiert?

Im Landkreis Roth (Bayern) sind aktuell 432,4 MW Photovoltaik-Leistung in 16.811 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 42 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 128.632 Einwohner entspricht der Bestand 3,36 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Roth im Vergleich da?

Mit 3,36 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Roth über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Roth?

Im Landkreis Roth sind 7.440 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 44,3 % bezogen auf die 16.811 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Roth zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Roth 38,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 9 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Roth hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Roth ist Greding mit 107,0 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 16 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Roth?

Roth ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Roth?

Im Landkreis Roth entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 7 neuen Anlagen und 22,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.104 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Roth?

Im Landkreis Roth wurden in den letzten 12 Monaten 834 Balkonkraftwerke registriert (1,2 MW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Roth?

Im Landkreis Roth wurden in den letzten 12 Monaten 7 Freiflächenanlagen zugebaut (22,7 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Roth?

Im Landkreis Roth wurden in den letzten 12 Monaten 1.975 neue Solaranlagen mit insgesamt 38,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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